Wege zur Gesundheit #2

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Nach dem großen Erfolg im Juni und auf vielfältigen Wunsch aller Beteiligten wird die Veranstaltung "Wege zur Gesundheit" fortgesetzt.

Am Sonntag, den 24. August 2014 findet nun zum zweiten Mal die Veranstaltung "Wege zur Gesundheit" statt – es präsentieren sich an diesem "Gesundheitsfestival" Behandler verschiedener Art. Sie stellen ihre Arbeit vor und referieren über spannende Themen rund um die Gesundheit.

Auch ich bin wieder dabei, worüber ich mich sehr freue!

Man kan sich an diesem Tagen von allen Behandlern auch direkt vor Ort in der Praxis behandeln lassen.

Speisen und Getränke werden ebenfalls angeboten, so dass man genüsslich den Tag vor Ort verbringen kann und Körper, Geist und Seele eine wohltuende Auszeit genehmigen darf.

Alle Infos hier

 

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Führung ohne Führungskräfte?

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mansem-klGeht das? Kann ein Unternehmen vorankommen und dabei ohne Menschen auskommen, die die Führung bekommen?

Wächst gerade eine Generation heran, die neue Wege geht in Sachen Leadership und Selbstorganisation? In der aktuellen Ausgabe geht managerSeminare dieser Frage nach, und abgebildet werden auch kurze Stellungnahmen von acht Experten:

Meine können Sie gleich hier lesen

 

 

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Am 26. Juni ist Bärengedenktag

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Feiern Sie mit: Heute, am 26. Juni, ist Bärengedenktag 

In seinem Buch „Das Hotel New Hampshire“ schreibt John Irving, dass jeder Mensch dann und wann jemanden braucht, der ihn im Leben begleitet: „We need a good smart bear“.

Vieles schaffen wir alleine, und manchmal geht es leichter und schneller, wenn wir jemanden an unserer Seite wissen, der die richtigen Fragen stellt, ermutigt und neue Perspektiven ermöglicht. In diesem Sinne:

...jeder braucht einen Bären

 

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Fotos: © Fotolia.com (Bär) | © Harald Berenfänger (John irving) 

 

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Coaching aus der Verbundenheit heraus

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Die Art und Weise, wie wir uns unsere Welt machen, beruht in hohem Maße auf Vorgängen des Trennens, des Scheidens und der Zerlegens in Bestandteile. Das eröffnet ungeheure Möglichkeiten des Verstehens und des Entwickelns technischer Fertigkeiten. Zugleich aber fordert dieses Denken seinen Preis.

Der Preis des analytischen Denkens besteht in der Annahme, dass unsere Welt und Wirklichkeit aus
verbundenheit-2unzähligen getrennten Einheiten bestünde, die zwar ineinander greifen, letztlich aber getrennt und eigenständig voneinander bestünden.

Trotz aller Einsen-Und-Nullen-Möglichkeiten ahnen wir aber, dass es so linear nicht um uns bestellt sein kann, und so entwickeln wir immer komplexere Modelle, wie wir wieder zu uns selbst und zueinander finden können.

Diesem Wunsch nach einem Wieder-Zusammenwachsen liegt aber immer noch die o.g. Annahme des Getrennt-Seins zugrunde, und so ist es an der Zeit, unsere bisherige Grundannahme durch eine neue, passendere zu ersetzen, die so lauten könnte:
Alles, was ist, ist miteinander verbunden – Trennung ist Illusion.

* * *

„Es könnte doch sein, dass wir an sich miteinander verbunden sind und es eher darum geht, diese Verbindung nicht zu stören, sondern sie zu fördern, indem wir gute Bedingungen dafür schaffen, dass Sie ungestört wirken kann.“ [1]

So drückt es Insa Sparrer aus, und in einem Bericht über eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung heißt es:

„Das Bild, das sich nun abzeichnet, deutet darauf hin, dass die hirnübergreifenden Netzwerke Bereiche der beiden Gehirne [zweier Musiker] verbinden, die bereits zuvor mit sozialer Kognition und Musikproduktion verbundenheit-3assoziiert wurden. Solche hirnübergreifenden Netzwerke entstehen vermutlich nicht nur beim Musizieren. ‚Wir gehen davon aus, dass Hirnwellen unterschiedlicher Personen sich auch dann synchronisieren, wenn Menschen ihr Handeln auf andere Weise koordinieren, etwa beim Sport, oder wenn wir miteinander kommunizieren’, sagt Johanna Sänger.“ [2]

Rupert Sheldrake, der sich intensiv mit der Erforschung der Morphischen Felder befasst, sieht eine Art Eins-Sein in Raum und Zeit:

„Morphische Resonanz beinhaltet eine Art Fernwirkung sowohl räumlicher als auch zeitlicher Art. Die Hypothese nimmt an, dass dieser Einfluss weder mit der räumlichen noch mit der zeitlichen Entfernung abnimmt. (...) Wie kann es über Raum und Zeit zu Morphischer Resonanz kommen? (...) Befriedigender dürfte aber die Vorstellung sein, dass die Vergangenheit überall potenziell präsent, also gleichsam der Gegenwart aufgeprägt ist. Morphischer Einfluss früherer Organismen könnte für nachfolgende ähnliche Organismen schlicht und einfach gegenwärtig sein. (...) In der impliziten Ordnung sind alle Dinge und Ereignisse zu vollkommener Ganzheit und Einheit ‚eingefaltet’, und diese Einheit liegt gleichsam der expliziten Ordnung der Welt zu Grunde, die wir über unsere Sinne erfahren.“ [3]

Der MIT-Dozent Otto Scharmer sieht in einem Denken der Welt als nicht-getrennter Einheit die Möglichkeit, Tun in der Gegenwart aus einer Position der Zukunft heraus zu gestalten, wodurch Entscheidungen tragfähiger und hochwertiger möglich würden als bisher:

„Die vierte Form von Zuhören nenne ich das schöpferische Zuhören. ‚Ich nehme den Gesamtzusammenhang und eine sich abzeichnende Zukunftsmöglichkeit wahr.’ Diese Art des Hinhörens geht über das Gegenwärtige heraus und verbindet sich mit dem Bereich des In-die-Welt-Kommens und Werdens; das Hinhören auf eine zukünftige Möglichkeit. Voraussetzung ist nicht nur der empathische Zugang zum anderen, sondern die Fähigkeit, Zukunftsmöglichkeiten, die im Entstehen begriffen sind, wahrzunehmen und sich damit zu verbinden. Dies bedarf einer Qualität von Wahrnehmung, die auf dem faktischen und empathischen Zuhören aufbaut und um eine tiefere Qualität von Aufmerksamkeit erweitert wird.“ [4]

* * *

Was hat das alles mit Coaching zu tun?

Vor rund hundert Jahren begründete Sigmund Freud die PsychoANALYSE: dutzende Stunden lang erforschte der Coach das Seelenleben seines Klienten. Die Beratungsformen, sie sich danach entwickelten, wurden dann verbundenheit-4immer kürzer (Psychotherapie, NLP, Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie, Provokative Therapie uam.); immer weniger Stunden sind inzwischen erforderlich, um eine Veränderung in Gang zu bringen.

Und im nächsten Schritt wird es dahin gehen, den Fokus komplett zu ändern und dem Klienten aus einer Position des Eins-Seins heraus Impulse für die Veränderung anzubieten. Hierzu bedarf es auf Seiten der Coaches einer Öffnung nicht nur für den Kopf (Analyse, Denken, Wissen, Methoden...) , sondern auch für Herz und Bauch als die Orte, von denen aus die Einheit wahrgenommen – geFÜHLT – werden kann.

Noch haftet vielen Akteuren, die auf diesem Feld experimentieren und Neues ausprobieren, das Etikett eines esoterischen Spinners an – doch ich bin sicher, dass sich hier in einem immer größer werdenden Tempo Bewertungen und Sichtweisen nachhaltig ändern. Denn mit den bisherigen Methoden werden wir in einer Welt, die wir immer komplexer und sich immer schneller ändernd erleben, nicht mehr bestehen.

Spannende Zeiten…

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[1] Insa Sparrer
Psychologin und – zusammen mit Varga von Kibéd – maßgebliche Entwicklerin der Systemischen Strukturaufstellung SySt ® Zitat aus Renate Daimlers Buch „Basics der Systemischen Strukturaufstellungen“

[2] Website Max-Planck-Gesellschaft Zitat aus:
http://www.mpg.de/6628907/Gitarrenduett?filter_order=LT&research_topic=BM-NB

[3] Rupert Sheldrake
Zitat aus dem Buch „Das Gedächtnis der Natur“

[4] Otto Scharmer Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Autor des Buchs „Theorie U“ Zitat aus einem Gespräch mit der Bertelsmann Stiftung:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_31159_31160_2.pdf

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Fotos: © Fotolia.com

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Stop hating Yourself

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Grafik: © Harald Berenfänger

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Im Herzen berührt aus dem Kern wachsen

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herzlich-willkommen

Ich lade dich ein, dich im Herzen berühren zu lassen, um aus deinem Kern heraus zu wachsen.

schluessel-linksAls Einzelperson, als Team, Gruppe, Unternehmen oder Organisation.

Wenn du bereit bist, wieder Kraft und Hoffnung zuzulassen…
Wenn du dich wieder voller Mut der Liebe öffnen willst…
Wenn du die Flamme brennen lassen willst, durch die du mal so herrlich gestrahlt hast…

…dann bist du hier herzlich willkommen. Ich werde dir niemals sagen, was du nun tun sollst. In der Arbeit mit mir kannst du dich ganz in deinem Tempo daran erinnern, was jetzt am besten für dich ist. Nimm dir deine Kraft und deine Eigenverantwortung zurück – in einem Rahmen voller Vertrauen und Wertschätzung.

Hol dir Ruhe und Inspiration. Genieße einen Raum zum Forschen und Gespiegeltwerden. Gönn dir die Möglichkeit, Neues zu erfahren und auszuprobieren.

Ich sage offen, was ich dir nicht anbieten mag: Kluge Ratschläge, oberflächliches Methodentraining und einen Berater, der dich „zieht“, weil du noch nicht selber gehen magst. Daran habe ich keinen Spaß, und meine Arbeit macht mir dann am meisten Freude, wenn ich mit Menschen zusammen sein darf, die aus freien Stücken etwas nehmen wollen, womit sie selber den nächsten Schritt gehen können.

Für diesen fragilen Moment des Umbruchs stehe ich dir mit offenem Herzen und allem, was ich je gelernt und erfahren habe, zur Verfügung. Lass dich berühren, überraschen, verunsichern, erheitern, erschüttern, beruhigen und bestärken – hier darf alles sein so wie du gerade bist. Hol dir deinen persönlichen Schlüssel für deinen eigenen Weg.

Herzlich willkommen!

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Foto: © siraphol - Fotolia.com (Tür) | © Ayzek - Fotolia.com (Schlüssel)

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Grün. Kraftvoll. Elegant.

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Heute vor drei Jahren in Bonn:

gruen-NIK 3220

gruen-NIK 3227

 

Alle Bilder: © Harald Berenfänger

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Ich bilde aus

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tafel

KRÖBER Kommunikation in Stuttgart gehört zu den renommiertesten Instituten hierzulande, die Coaches, NLP-ler, Trainer und Organisationsberater ausbilden und dies inzwischen in vier Städten.

In einigen Ausbildungsgängen übernehme ich als Ausbilder diverse Module – zur Zeit:

  • Stimme
  • Körpersprache
  • Storytelling
  • Systemische Aufstellung
  • Provokatives Coaching

Wer Interesse an einer fundierten Ausbildung in diesen Bereichen hat, dem empfehle ich den Besuch der kostenfreien Info-Abende, in denen Sie die Ausbilder kennenlernen, alles über die Themen und Inhalte erfahren und jede Frage stellen können, die Sie in diesem Zusammenhang beschäftigt.

Hier in der Region liegt mir natürlich ganz besonders Ausbildung zum Systemischen Business Coach
in Köln am Herzen! (Info-Abende: 30. Juni, 14. Juli, 25. August, 11. September). 

Kommen Sie vorbei – ich freu mich auf Sie!

Website KRÖBER Kommunikation

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Foto: © aaabbc - Fotolia

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"Es geht um Status, um Spaß und um Liebe"

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„ICH REDE. mit einem Mann - Als Chefin, als Mutter und als Verführerin“ Unter diesem neugierig machenden Titel ist gerade das neue Hörbuch meiner Kollegin Isabel García erschienen. Darin gibt sie Frauen handfeste Tipps, wie sie mit Männern erfolgreicher reden können.

Mir gefällt das Buch. Es zeigt Humor und Eigenverantwortung, ist entspannt und klar. García zeigt ihre Freude am Frau-Sein und ihre Sympathie für Männer. Sie präsentiert sich selbstbewusst und lädt ihre Geschlechtsgenossinnen ein, sich ebenfalls nicht klein zu machen – und zugleich zu erkennen und anzuerkennen, an welchen Stellen sie selbst etwas tun können, um ihre Kommunikation mit Männern nützlicher, angenehmer und erfolgreicher zu gestalten.

Der Stimme der profilierten Stimmtrainerin hört man gerne zu; sie macht es ihren Zuhörern leicht, ihr zu folgen. Dafür bekommt frau eine Menge pragmatischer Empfehlungen, die sie sofort in ihrem beruflichen und privaten Alltag ausprobieren kann.

Mir als Mann hat gut gefallen, dass García in einem positiven Grundton über uns Kerle spricht, die vielleicht manchmal wundersam oder auch anstrengend sind, aber im Grunde ihres Herzens genauso auf der Suche nach Zuneigung und Verstandenwerden wie Frauen. Nur reden sie oft anders als (ihre) Frauen. Fröhliche Forschungsreise statt bissiger Besserwisserei.

Einen hervorragenden ersten Eindruck über Inhalt und Atmosphäre des Hörbuchs finden Sie in dem folgenden, exklusiven Interview mit der Autorin.

5 Fragen an Isabel Garcia

Was überrascht Dich an Männern immer wieder? Wofür muss man sie einfach mögen?

Mich überrascht immer wieder, wie weich sie doch sind. Am Anfang beeindruckt mich diese nach außen demonstrierte Stärke, aber nach kurzer Zeit merke ich dann doch wieder die Unsicherheit oder Sensibilität, die dahinter steckt. Das zeigt immer wieder deutlich, dass Liebe bei uns allen ein isabel-1-kleinGrundbedürfnis ist. Auch bei den Männern. Mir ist bewusst, dass sie es lieber Respekt nennen, dennoch ist die Basis von Respekt auch wieder die Liebe. Mit Unsicherheit meine ich ja nicht, dass ich verschüchterte Menschen vor mir stehen habe. Ich glaube dem Löwen nur das Brüllen nicht mehr. Denn hinter dem Brüllen steckt häufig der Wunsch nach Anerkennung und Wertschätzung.

Und ich mag die Männer dafür, dass sie sich über einen beruflichen Erfolg so freuen können, wie ein kleiner Junge über einen Lolli.

Was ist das größte Missverständnis, mit dem Frauen sich in Bezug auf ihr Reden mit Männern selbst im Wege stehen?

Wir Frauen behandeln die Männer so, wie wir selbst behandelt werden möchten. Die Aussage kennen wir alle: "Behandle andere so, wie Du selbst behandelt werden möchtest." Dies ist fatal, weil Frauen mit Konflikten anders umgehen als Männer. Frauen reden tendenziell sehr viel, um erst einmal alles raus zu lassen. Und während des Redens überlegen wir uns die Lösung.

Männer ziehen sich eher zurück, wenn sie ein Problem haben. Der amerikanische Paarexperte Mark Gungor nennt es die Nichts-Box. Dort ziehen sich die Männer zurück und möchten erst einmal nicht reden. Wenn die Frau ihn nun ständig auffordert, doch über sein Problem oder sogar über das gemeinsame Problem zu reden, dann reagiert er nur genervt.

Wobei ich hier einmal klar stellen möchte, dass es natürlich vielmehr darum geht, ob ein Mensch eher seine weiblichen oder seine männlichen Anteile auslebt. Ich habe auch Frauen erlebt, die anstelle einer Nichts-Box schon fast einen Nichts-Bunker hatten und ich erlebe Männer, die stundenlang über ein Problem reden und es von allen Seiten beleuchten. Wenn ich also von dem Mann spreche, meine ich einen Menschen, der seine männlichen Anteile stark auslebt. Und bei den Frauen gilt dasselbe.

Mein Tipp an die Damen: Gönnen Sie Ihrem Mann die Nichts-Box. Mindestens zehn Minuten in Ruhe lassen, wenn er nach Hause gekommen ist. Und bei Konflikten so lange warten, bis er redebereit ist. Wenn er es nie ist, dann liegt es an Ihnen zu entscheiden, ob Sie damit klar kommen oder sich trennen. Aber ein Gespräch erzwingen bringt nichts.

Was sind die drei wichtigsten Maßnahmen, die Frauen aktiv ergreifen können, um mit Männern erfolgreicher zu kommunizieren?

1. Nichts mehr persönlich nehmen.

Frauen neigen dazu, alles persönlich zu nehmen. Sowohl beruflich, als auch privat. Konzentrieren Sie sich nicht auf die mögliche Bedeutung hinter den Worten, sondern schauen Sie sich nur an, was gesagt wurde. Und selbst wenn einem Chef mal "Blöde Kuh!" raus rutscht, dann ist es nicht hilfreich, wenn Sie einen Flunsch ziehen. Sie können Grenzen ziehen, Sie können die Situation ändern oder Ihre Einstellung, aber für all das brauchen Sie einen klaren Verstand, den Sie nicht mehr haben, wenn Sie etwas zu persönlich nehmen. Also WEG von Ihrer Person. Spielen Sie Detektiv und überlegen Sie, warum er gerade so etwas sagt. Was könnte ihm fehlen? Halten Sie sich mit Vorwürfen a la „Wenn Du mich lieben würdest ...“ zurück.

2. Subtexte vermeiden.

Wenn Sie denken „Ist der blöd“ und sagen „Das machst Du toll!“, dann ist der Gedanke der Subtext. Und isabel-2-kleindieser Gedanke sorgt für den unnötigen Beigeschmack. Wenn Sie etwas möchten, dann sagen Sie es gerade heraus. Nicht über den Tonfall, nicht über tausend Ecken und appellieren Sie auch nicht auf die Normalität. Für jeden Menschen ist etwas anderes normal. Das bedeutet, dass Sie sagen: „Kauf mir bitte einmal im Monat Rosen“, wenn Sie die gerne hätten. Sagen Sie: „Mäh bitte den Rasen“ und nicht „Der Rasen könnte mal wieder gemährt werden“. Sprechen Sie Ihre Wünsche und Meinungen aus, aber sagen Sie nicht das eine, während Sie das andere denken und hoffen, dass er es schon verstehen würde, weil es ja normal sei.

3. Pausen gönnen.

Frauen antworten häufig zu schnell. Vor allem in Führungspositionen. Sie lassen sich manchmal emotional in die Ecke drängen, wenn die Mitarbeiter provozierend sagen, dass der Vorgänger das auch immer sofort entscheiden konnte. Sie nicht. Sie sollten nachdenken, wenn Sie noch keine klare Meinung haben. Bei einer Besprechung hören Sie sich den Vorschlag an und verkünden, dass Sie in zwei Stunden eine Entscheidung treffen werden. Bei einem privaten Konflikt hören Sie sich erst an, was Ihrem Sohn oder Ihrem Mann nicht gefällt, lassen es sacken und suchen am nächsten Tag das Gespräch. Gute Antworten fallen uns häufig erst nach dem Gespräch ein. Wenn Sie sich nicht überrollen lassen und auf „Pause“ drücken, dann können Sie mit guten Antworten gut gewappnet ins Gespräch gehen.

Dürfen Frauen auch im Beruf sexy sein? Oder sollten sie ihre Weiblichkeit besser verstecken?

Ich bin dafür, dass sich Frauen sexy anziehen sollten. Privat und beruflich. Frauen verschaffen sich dadurch einen eindeutigen Vorteil, weil Männer nunmal lieber mit einer Frau reden, die in ihren Augen sexy ist, als mit einem Mannsweib. Das könnte man verurteilen, aber warum sollte man das? Wir schauen uns ja selbst lieber im Spiegelbild an, wenn wir hübsch angezogen und geschminkt sind. Dass wir nicht jeden Tag Lust darauf haben, ist eine andere Sache. Und natürlich steht es Ihnen frei, jeden Tag in bequemen weiten Hosen und Pullies herum zu laufen. Ich sage nur, dass es von Vorteil ist, wenn Sie viele männliche Kollegen und männliche Kunden haben. Sexy anziehen bedeutet nicht, Sex zu haben! Leider wird dies häufig von Frauen gleichgestellt: „Schau mal, wie die rum läuft. Die springt doch bestimmt mit jedem ins Bett.“ Wobei Sie sich auch gerne von einer Styling-Expertin beraten lassen können, was noch sexy und was schon billig wirkt.

Welche kommunikativen Regeln sollten Frauen beherzigen, die führen (wollen)?

Bleiben Sie entspannt. Nehmen Sie die Männer in Ihrer Truppe mit Humor, und bedenken Sie, dass die Jungs gerne vertikal nach oben streben. Wenn Sie denen das neue Projekt so verkaufen, dass die damit an Status gewinnen und sich feiern lassen können, dann haben Sie eifrige Mitarbeiter. Es geht um Status, um Spaß und um Liebe. Übrigens lieben Männer auch Regeln. Klare Regeln. Aber Achtung: Wenn Sie die in Ihrem Unternehmen einführen, dann bedenken Sie, dass Sie sie IMMER einhalten müssen. Männer mögen keine Regelverstöße. Frauen können da eher mal fünfe grade sein lassen.

Buch-Website Isabel García 

Buch-Website des Verlags  

 

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Bilder: © Fotolia.com (Header), Bilder Isabel Garcia mit freundlicher Genehmigung von Isabel Garcia

 

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Daddy, Daddy Cool...

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