Infoabend Coach-Ausbildung
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Mittwoch, 17. April 2013 08:40

Lust auf Weiterbildung? Auf eine fundierte und zertifizierte Coach-Ausbildung?
Am
- 6. August um 18.00 Uhr
- 17. September um 18.30 Uhr
können Sie sich in Köln über Ablauf, Inhalte und Trainer der Ausbildungen Systemischer Business Coach (SHB)/Systemischer Coach informieren.
Ausbildungsinstitut ist KRÖBER Kommunikation aus Stuttgart, das seine erfolgreiche Coach-Ausbildung ab Herbst erstmals auch in Köln anbietet.Geleitet wird die Ausbildung von meinem Kollegen Jörg Schnur – ich selber übernehme ausgesuchte Module zu den Themen Provokatives Coaching und Systemische Aufstellung.
Melden Sie sich jetzt zum Info-Abend an:
- Per E-Mail: office@kroeberkom.de
- Per Telefon: (0711) 722 333 9 - 0
Ort des Info-Abends:
Hotel City Plaza Lindner
Magnusstraße 20
50672 Köln
Mit allen Fragen rund um das Ausbildungsangebot (Coach, Trainer, NLP, OE u.a.) können Sie sich natürlich auch schon jetzt und jederzeit an Birgid und Prof. Dietmar Kröber wenden. Infos zu den Inhalten aller Ausbildungsgänge finden Sie hier:

Foto: © Photo-K - Fotolia.com
Add a comment Add a commentWo ist mein Platz im Leben?
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Montag, 25. Februar 2013 12:58

Zu keiner Zeit standen uns so viele Wege offen: Wir wählen aus hunderten von Berufsbildern oder gehen einfach gar nicht arbeiten. Wir leben monotheistisch, atheistisch oder nach eigener spiritueller Facon. Wir dürfen asexuell sein und LGBT, monogam und polyamor.
Ja, es gibt Leitplanken: Wer ein gut situiertes Elternhaus im Rücken hat, wird in diesem Lande eher studieren als ein Kind, das eine fremde Sprache und Kultur mitbringt. Und wer ein dysfunktionales Zuhause hatte, hat es schwerer als der Sproß aus liebevoller Elternschaft.
Eines haben alle gemeinsam: In einer Gesellschaft, die so bunt und liberal ist wie unsere, muss jeder SELBER dafür sorgen, seinen Platz im Leben zu finden. Die Zeiten, wo der Sohn des Müllers Müller wurde und zu jeder Zeit wusste, wohin er gehörte, sind vorbei. Und manche von uns mögen zwar Osho verehren, aber die indischen Kasten gibt es hier nicht (und auf Zwangsverheiratungen reagiert unsere Gesellschaft allergisch).
Seinen Platz im Leben finden... Ist das denn wichtig? Ist das nicht nur ein Denksport für Wohlstandsbürger? Ein Anspruch, den sich leisten kann, wer sich alles leisten kann? Esoterische Selbstbefriedigung?
Ich will mich selbst verwirklichen... Dieser Satz kann tatsächlich unangenehm wirken und mehr an Schwäche denn an Wirksamkeit erinnern. Geschenkt. Ich bin der festen Überzeugung, dass es unserer Gesellschaft und jedem Einzelnen besser gehen würde, wenn jeder voller Überzeugung sagen könnte: Das, was ich tue, ist genau das, was mich zufrieden macht. Was ich jeden Morgen voller Überzeugung und Leidenschaft anpacke. Wofür ich Wertschätzung erfahre und ein Gefühl sinnhaften Tätigseins.
* * *
Dabei geht es nicht darum, sich sein Leben möglichst behaglich einzurichten – der persönliche Platz im Leben kann durchaus unbequem sein:
Robert Dilts und Stephen Gilligan schreiben in ihrem neuen Buch, dass jeder Mensch eine besondere Berufung und eine große „Gabe“ habe. Mit dieser Gabe sei jedoch auch eine unbedingte Verpflichtung verbunden: Wer seine Berufung erkennt, habe die Möglichkeit mit sich und der Welt in großer Harmonie, Freude und Zufriedenheit zu leben - wer seine Berufung nicht erkennt bzw. diese ignoriert, laufe Gefahr, große Probleme zu bekommen (Wut, Traurigkeit, Sucht, ausufernder Konsum, körperliche Krankheiten usw.) und damit zu einem schwierigen Zeitgenossen zu werden, der sich und anderen schadet.
David Deida postuliert in seinem „Weg des wahren Mannes“: „An oberster Stelle steht immer Ihre Lebensaufgabe. Solange Sie Ihre Mission nicht kennen und Ihr Leben nicht auf sie eingestellt haben, werden Sie sich innerlich immer leer fühlen.“
Erica Jong macht in „Den Dämon verführen“ Schriftstellern eine klare Ansage, die für jeden von uns gilt: „Du hast die Gabe – und damit die Verantwortung. Du darfst diese Gabe nicht vernachlässigen oder Raubbau mit ihr treiben; lass sie ihre Arbeit tun. Sie hat mehr Recht als das Ego, das sich Lob wünscht.“
Steve Biddulph schließlich motiviert in „Männer auf der Suche“: Sie „haben bestimmte Begabungen, die nur darauf warten, geweckt zu werden. (...) Unterdrückte innere Bestrebungen verursachen letzten Endes sogar Schmerzen, wenn sie nicht zum Ausdruck gelangen können.“
* * *
Und Sie?
Umgeben Sie sich mit den Menschen, die Ihnen gut tun? Gestalten Sie Ihren Tag mit Tätigkeiten, die Sie erfüllen? Kennen Sie Ihren Platz in diesem Leben?
Wie lange wollen Sie noch warten?
Fotos: © olly - Fotolia.com
Add a comment Add a commentHelden, Dämonen und die eigene Berufung
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Mittwoch, 13. Februar 2013 07:43

„Bei der Heldenreise geht es im Grunde um die Frage: Wie kann man sinnvoll leben? Was beinhaltet die tiefste Ebene des Lebens, die zu erschließen wir berufen sind? Und wie können wir diesen Ruf beantworten?“
„Die Heldenreise“ heißt ein neues Buch zu den Themen Berufung, Sinnfindung, Heilung und Persönlichkeitsentwicklung, das vier Jahre nach seinem Erscheinen in den USA jetzt auch auf Deutsch erhältlich – und hier zu gewinnen – ist.
Dilts und Gilligan gehen davon aus, dass jeder Mensch eine Berufung besitzt. Diese Berufung sei jedoch nicht dasselbe wie Ziele, die man sich setzt. Die Autoren unterscheiden – ähnlich wie Eckhart Tolle – ein Ich und eine Seele. Ziele würden demnach aktiv vom Ich formuliert, während für das Erkennen der Berufung ein Kontakt zur Seele erforderlich ist.
Den Autoren gelingt es, diesen metaphysischen Ansatz in eine pragmatische Sprache zu übersetzen, und sie bringen zahlreiche Beispiele, die die Wirklichkeit dieser wissenschaftlich un-fassbaren Materie belegen helfen. Insbesondere die Berichte aus den Führungskräfte-Coachings finde ich sehr aufschlussreich.
Die Autoren gehören zu den ganz Großen Ihrer Zunft: Robert B. Dilts prägte und prägt das NLP wie kaum ein anderer Zeitgenosse, und Stephen Gilligan ist einer der namhaftesten Hypnotherapeuten in der Tradition Milton Ericksons.
Als Namensgeber im Hintergrund fungiert der amerikanische Mythologe Joseph Campbell mit seinen Forschungen über das kulturübergreifende Motiv der Heldenreise („Der Heros in tausend Gestalten“) unter besonderer Beachtung der Arbeiten des Schweizer Psychologen C.G. Jung, der sich ebenfalls intensiv mit der Bedeutung archetypischer Muster beschäftigt hat.
„Die Heldenreise“ ist kein klassisches Fachbuch sondern das wörtliche Transkript eines Seminars, das die Autoren zu diesem Thema in Barcelona gehalten haben. Man liest sowohl, was die beiden gesagt haben als auch, wie die Teilnehmer geantwortet und reagiert haben. Das macht das Ganze lebendig und lässt vor allem auch den Humor, mit dem Dilts und Gilligan zu Werke gehen, sichtbar werden.
Jeder Mensch habe eine besondere Berufung und eine große „Gabe“. Mit dieser Gabe sei jedoch auch eine unbedingte Verpflichtung verbunden:
- Wer seine Berufung erkennt, habe die Möglichkeit mit sich und der Welt in großer Harmonie, Freude und Zufriedenheit zu leben.
- Wer seine Berufung nicht erkennt bzw. diese ignoriert, laufe Gefahr, große Probleme zu bekommen (Wut, Traurigkeit, Sucht, ausufernder Konsum, körperliche Krankheiten usw.) und damit zu einem schwierigen Zeitgenossen zu werden, der sich und anderen schadet.
Das, was Dilts und Gilligan unter der Metapher der Heldenreise beschreiben, zielt auf eine sehr tiefgehende Form von Persönlichkeitsentwicklung ab,
- die den Menschen mit einer Fähigkeit oder einer Aufgabe in Kontakt bringt, die seinem Leben echten Sinn verleiht und
- ihn zugleich seine tiefsten Verletzungen spüren lässt („Wunde“).
In der Heldenreise gehe es darum, sowohl zur Gabe als auch zur Wunde einen positiven Kontakt herzustellen und dadurch die Verletzung zu heilen, indem man die ihr immanente Energie transformiert: „Das ist die Essenz der Heldenreise: den eigenen Kanal offen zu halten.“
Auf dieser Reise, die maßgeblich durch regelmäßiges Üben von Präsenz gekennzeichnet ist, würde man vor allem herausfinden, womit man den Kanal geschlossen hält und klären, welche „Schattenkräfte“ einem im Wege stehen und wie man mit ihnen konstruktiv umgeht.
Diese Schatten unserer Seele, diese Wunde, hat laut Dilts und Gilligan individuelle Ursachen; sie sind aber – und das ist den Autoren sehr wichtig – ebenfalls Ausdruck von Verletzungen und Energien, die durch das Umfeld entstehen, in denen sich die Menschen bewegen: Familie, Kultur, Beruf und vieles mehr bis hin zum gesamten Planeten.
Die Autoren gehen davon aus,
- dass alles auf dieser Erde Teil verschiedener „Felder“ ist und
- dass wir jederzeit aktiv mit diesen Feldern in Kontakt treten können.
Durch das Offenhalten des Kanals und durch die Verbindung zu den geeigneten Feldern entstehe die Chance, die eigene Berufung zu entdecken, tief sitzende Verletzungen zu heilen, mit kommenden Problemen gelassen umzugehen und ein sinnstiftendes und zufriedenes Leben zu führen.
Dilts und Gilligan stellen zahlreiche Übungen vor, die vornehmlich im NLP und in der Hypnotherapie wurzeln, aber auch archetypische Muster und ungewohnte Methoden (5Rhythms) integrieren. Die Übungen sind – wie immer im NLP – formal unkompliziert, erfordern jedoch ein hohes Maß an Bereitschaft sich auf ungewohnte und unbequeme Denk- und Fühlweisen einzulassen.
Das Buch ist kein klassischer Selbst-Coaching-Ratgeber in dem Sinne, dass man es liest und loslegt. Viele Übungen macht man zu zweit, und sie erfordern aus meiner Sicht ein Gegenüber, das Erfahrung im Führen durch derartige Übungen und Prozesse mitbringt.
"Die Heldenreise" ist angenehm zu lesen und vermittelt eine optimistische Sicht auf den Umgang mit den Widrigkeiten des Lebens, ohne diese zu beschönigen. Die Autoren ermöglichen durch ihre persönliche Art, durch ihre Sprache und ihre Beispiele, sich leicht auf die metaphysischen/spirituellen/nichtrationalen Gedanken einzulassen, ohne in esoterisches Geschwurbel abzugleiten.
Die Metapher der Heldenreise kannte ich bisher vor allem aus dem Storytelling (Christopher Vogler) und aus der Diskussion, wie ein Mann zum Mann wird (Robert Bly). Die zentralen Abschnitte dieser Reise bleiben auch bei Dilts und Gilligan unverändert und werden von ihnen auf inspirierende Weise ausgestaltet.

Stephen Gilligan & Robert B. Dilts
„Die Heldenreise. Auf dem Weg zur Selbstentdeckung“
Junfermann Verlag
27,90 Euro
Buch-Website des Verlags
Website Robert B. Dilts
Website Stephen Gilligan
Mehr zum Thema Berufung, Sinn und Lebensaufgabe
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Foto ganz oben: © Keymilan - Fotolia.com
Foto Dilts: Amicalmant/Wikipedia
Grafik Gewinnspiel: © Jan Engel - Fotolia.com
Foto Gilligan und Buchcover mit freundlicher Genehmigung des Junfermann-Verlags
And the winner is...
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Montag, 04. Februar 2013 11:01

Gerade wurden die Gewinner des Buches "Die Bambusstrategie. Den täglichen Druck mit Resilienz meistern" von Katharina Maehrlein ermittelt - verlost wurden die Bücher unter allen Abonnenten meines Coaching-Newsletters.
Gewonnen haben Herr Michael Tomoff aus Bonn und Herr Lars Nottelmann aus Siegburg - herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen!
Die nächste Coaching-Buch-Verlosung startet in der kommenden Woche in meinem Newsletter.
Add a comment Add a commentAusbildungen für Coaches, Trainer, Berater
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Freitag, 01. Februar 2013 15:30

KRÖBER Kommunikation in Stuttgart gehört im deutschsprachigen Raum zu den rennommiertesten Ausbildungsbetrieben für NLP, Coaching, Training, Organisations-entwicklung. In zahlreichen Ausbildungsgängen bin ich als Referent mit an Bord.
Souveräne Stimme und Körpersprache, Stuttgart- Ausbildung Business Trainer (SHB), Stuttgart
- Ausbildung Systemischer Business Coach (SHB), Köln
- Business Trainer (SHB), München
Meine Themen: Stimme, Körpersprache, Storytelling,
Provokatives Coaching, Systemische Aufstellungsarbeit
KRÖBER bietet Ausbildungen in Stuttgart, München, Leipzig und Köln.
Informieren Sie sich jetzt: www.KROEBERkom.de
Foto oben: © Franz Pfluegl - Fotolia.com
Add a comment Add a commentGeneration Y oder: Ein Paradigmenwechsel klopft an die Tür
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Freitag, 11. Januar 2013 12:51
Der Psychologe Nico Rose setzt sich in seinem Blog mit der Frage auseinander, warum „nicht wenige Mitglieder der kommenden Generation (...) eine bestimmte Form von Besitztum regelrecht als Belastung“ empfinden. Seine These: „Was niemals gefehlt hat, weckt keine Sehnsucht.“

Diesen Gedanken kann ich gut nachvollziehen, und möchte noch einen weiteren ergänzen.
Das Erreichen von Besitz ist eng mit Denk- und Verhaltensweisen verbunden, die auf Prinzipien von Leistung, Konkurrenz, Ausgrenzung und Dominanz gründen.
Die Generation, die Nico beschreibt, erlebt eine Eltern-Generation, die diese Prinzipen bis ins Extrem priorisiert hat - mit fatalen Folgen:
Crash des Finanzsystems / Burnout, Mobbing, Innere Kündigung / Rücksichtslosigkeit auf allen Ebenen (Menschen, Umwelt, Tiere, Gesellschaft usw.)
Zugleich erstarken seit Ende der 1960er-Jahre Denk- und Verhaltensweisen, die auf Prinzipien von Vernetzung, Kollaboration, Empathie, Kommunikation, Soziale Kompetenz, Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Integration, Diversity und Lebensweisenvielfalt gründen.
Wenn dem so ist, wird nachvollziehbar, warum Unternehmer und Entscheider so irritiert über die Generation Y sind, denn dies wäre mehr als eine kleine Verschiebung von Prioritäten: Hier könnte sich nachgerade ein Paradigmenwechsel ankündigen, der unser Verhältnis zu uns selbst und zu unserer Umwelt weitreichend verändert.
Ich bin sehr neugierig, wie diese Entwicklung weiter geht, und ob es den Ypsilonern gelingt, ihre persönlichen Werte mit den Strukturen ihrer Umfelder in Einklang zu bringen.
Blog-Beitrag von mir zum Yin-Yang-Modell
Foto: © olly - Fotolia.com
Add a comment Add a commentDie Bambusstrategie: Von der Fähigkeit immer wieder aufzustehen
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Donnerstag, 10. Januar 2013 09:20
Fällt es Ihnen auch manchmal schwer, wieder aufzustehen und einfach weiter zu machen? Sich nicht unterkriegen zu lassen von den kleinen Missgeschicken und großen Desastern? Eine Frau, die sich hervorragend damit auskennt, ist meine Kollegin Katharina Maehrlein.
Die Rednerin, Coachin und Trainerin hat ein Buch darüber geschrieben, wie man es schafft, mit dem täglichen Druck erfolgreicher umzugehen und die eigene Widerstandskraft auszubauen. Der Fachbegriff für die Fähigkeit, den kleinen und großen Tragödien des Lebens zu trotzen, heißt Resilienz – und in Anlehnung an die Unverwüstlichkeit der Bambuspflanze nennt Katharina Maehrlein ihr Buch und ihre Methode resilienter zu werden „Die Bambusstrategie“.
Das Buch ist übersichtlich gegliedert, lesefreundlich gestaltet und verbindet theoretische Basics mit praktischen Übungen zum Selbermachen. Was mir gut gefällt: Maehrlein verzichtet komplett auf fruchtlose Was-Dich-Nicht-Umbringt-Macht-Dich-Härter-Ratschläge – vielmehr ermuntert sie ihre Leser zu einem Leben mit Haltung; gespeist aus Verbundenheit, Akzeptanz und (selbst-) liebevoller Achtsamkeit für die guten Momente. Sie nimmt den ganzen Menschen in den Blick – in seiner Individualität und in seinem konkreten Lebensumfeld.
Ihre Chance: Unter allen Abonnenten meines monatlichen Coaching-Newsletters verlose ich am 1. Februar 2013 zwei Exemplare der "Bambusstrategie". Wer also auch meint, dass das Leben öfter mal ein Ponyhof sein könnte, schreibt sich jetzt für den Newsletter ein (oben rechts auf dieser Seite)!
Ich frag mal ganz direkt: Was verbirgt sich hinter dem seltsamen Begriff „Resilienz“?
Resilienz – so heißt die seelische Kraft, die Menschen dazu befähigt, Niederlagen, Unglücken und Schicksalsschlägen besser und schneller standzuhalten.
Seit Anfang der Neunzigerjahre macht das Thema in der Verhaltensforschung Furore. Das Wort – vom lateinischen resilio (abprallen, zurückspringen) abgeleitet – kommt aus der Physik und bezeichnet in der Materialforschung hochelastische Werkstoffe, die nach jeder Verformung wieder ihre ursprüngliche Form annehmen.
Die Verhaltensforscher haben den Begriff schließlich auf den Menschen übertragen: Resilient ist, wer die emotionale Stärke aufbringt, sich von Stress, Krisen und Schicksalsschlägen nicht brechen zu lassen, sondern das Beste aus jedem Unglück zu machen, daraus zu lernen und gerade durch die Leiderfahrung über sich selbst hinauszuwachsen.
Die gute Nachricht: wir alle haben schon resiliente Fähigkeiten, einige mehr, andere weniger. Diese Form der inneren Kraft lässt sich gut weiter ausbauen.
Welche persönliche Beziehung hast Du zu diesem Thema?
Es gab in meinem Leben einige größere „Wellen“, unter deren Wucht ich fast eingeknickt bin. Ich habe aber – Resilienz sei Dank – stand gehalten und bin schon als junger Teenager immer wieder erstaunt gefragt worden: "Wie machst Du das nur, dass Du trotz allem immer wieder aufstehst und weitermachst?"
Ich bin sehr dankbar für meine Resilienz-Fähigkeit, und es hat mich als Trainerin und Coach natürlich selbst interessiert: Ja, wie mache ich das eigentlich genau? Und wie könnte ich anderen Menschen in misslichen Lagen etwas davon weitergeben? Daraus und aus den Ergebnissen der Resilienz-Forschung ist meine Bambusstrategie® entstanden. Wer mehr über die Wellen in meinem Leben wissen will: im Vorwort zu meinem Buch beschreibe ich einen Teil davon.
Muss ich – wenn ich Dein Buch gelesen habe – ab sofort immer stark sein?
Oh nein! Es geht nicht um Unverwundbarkeit oder andere übermenschliche Fähigkeiten. Ganz im Gegenteil: Um Resilienz oder Widerstandskraft aufzubauen, gehören auch bewusst durchlebte Prozesse wie Trauer, Enttäuschung, Frustration, Angst, Wut und so weiter dazu. Nicht umsonst ist die erste Wurzel der Bambusstrategie – und eine der Grundlagen von Resilienz – die Akzeptanz. Dazu gehört auch die Akzeptanz unserer eigenen Begrenztheit.
Selbst der sagenhafte Siegfried hatte seine Schwachstelle! Es ist ganz normal, wenn selbst Menschen mit einem sehr starken Bamboo – starken resilienten Fähigkeiten – erst einmal etwas Zeit für die Anpassung an eine ungewollte Veränderung brauchen.
Jeder Mensch durchläuft vom Zeitpunkt eines für ihn unangenehmen Ereignisses – und fast jede Veränderung wird von uns Menschen als unangenehm bewertet (wir sind Gewohnheitstiere) – bis zu seiner erfolgreichen Neuorientierung vier Phasen, die ich im Buch beschreibe.
Sehr tröstlich finde ich persönlich folgendes: Die Krise, die ja im menschlichen Leben eher der Normalfall als die Ausnahme ist, trainiert unseren „Steh-Auf-Muskel“, der ohne Krise verkümmern würde. Was auch immer wir tun, um uns gegen die Risiken des Lebens abzusichern, wir werden nicht darum herumkommen, dass wir immer wieder einmal Steine auf unserem Weg finden. Wir können sie als „Prüfsteine“ des Lebens anerkennen. Wir haben es stets in der Hand, ob wir einen großen Schritt über sie machen, sie beiseite räumen oder zu Schotter zerlegen. Immer gilt: Im ersten Schritt müssen wir sie als Prüfsteine wahrnehmen, sie genau anschauen, um dann mit ihnen umgehen zu können. Und während des Prozesses darf ich mich natürlich auch schwach fühlen.
Wie kann mich Resilienz unterstützen, mit meinen Neujahrsvorsätzen nicht im üblichen Klappt-Nicht-Frust zu landen?
Wenn Du resilienter bist als andere, dann kannst Du einfach länger und öfter als andere ;–)
Eine konkrete Möglichkeit, deine Resilienz und gleichzeitig die Umsetzung Deiner Vorsätze zu trainieren sind die sogenannten "Microaktionen". Ich liebe sie, sie haben mir selbst immer wieder sehr gut geholfen.
So funktioniert es: Ich hatte mir vorgenommen, drei Mal die Woche Sport zu machen. Als erste Microaktion habe ich mir vorgenommen, erst einmal nur die Trainingsklamotten anzuziehen. Nur das. Kein Training!
Nach dem dritten Mal, als ich so dastand mit meiner Sportkleidung, dachte ich, jetzt kann ich ja doch zumindest mal vor die Tür gehen, und ich bin 20 Minuten lang gemütlich spazieren gegangen. Die zweite Microaktion!
Dann habe ich mir als nächsten Minischritt eine Minute Joggen vorgenommen. Nach und nach konnte ich mich damit tatsächlich überwinden, jeweils 40 Minuten zu joggen. Nicht immer dreimal die Woche, aber immer öfter.
Warum funktioniert das so gut? Die Verpflichtung, die wir uns selbst gegenüber eingehen, ist so gering, dass sie in jedem Fall zu schaffen ist. Und das typische Versagensgefühl fällt weg, das uns gerne befällt, wenn wir uns zu viel auf einmal vornehmen und es dann nicht schaffen. Eine Minute joggen oder den Staubsauger nur einzustöpseln geht immer! Und schon hat man sich ausgetrickst und sämtliche Motivationshindernisse überwunden.
Ob Du Dich zu mehr Bewegung aufraffen oder endlich Dein Englisch aufpolieren willst, ob Du Dich zur Mehrleistung im Projekt oder zum Angehen unangenehmer Gespräche motivieren willst, mit diesen mikroskopisch kleinen Schrittchen kannst du dich selbst zu Veränderungen aller Art bewegen. Es funktioniert! Probier´s einfach mal aus!
Was empfiehlst Du mir besonders, wenn ich meine Resilienz-Fähigkeiten weiter stärken will?
Ich denke, es ist eine gute Ausgangsbasis, den ausführlichen Resilienz-Test zu machen. Es gibt 11 verschiedene Faktoren, bei denen Du ansetzen kannst, um Deine Resilienz-Fähigkeiten weiter zu stärken.
Nach dem Test weißt Du, welcher der Resilienz-Faktoren bei Dir am schwächsten ausgeprägt ist, und bei welchem Du deshalb zuerst ansetzen solltest, um Dich weiter zu entwickeln. Genau so weißt Du danach, welcher der Faktoren Dein stärkster ist, worauf Du Dich in einer Krise am ehesten verlassen solltest.
Was allerdings nie schadet und alle elf Faktoren positiv beeinflusst, ist Achtsamkeit. Dazu muss man nicht unbedingt regelmäßig meditieren, Du kannst beispielsweise eine „Mini-Reiz-Diät“ machen. Lege dazu an einem Abend in der Woche einen „Wüstenabend“ ein: Erkläre einen Abend in der Woche zu einem Abend der Stille ohne Fernseher, Telefon, Besuch oder Weggehen. Lege einen Abend als „Einsiedler“ ein, an dem Du Dich zurückziehst und ganz bewusst nichts anderes machst als „nach innen zu lauschen“. Probiere einmal aus, beim Kochen oder Autofahren das Radio auszulassen, das Handy zeitweise auszuschalten oder ein paar Tage „Facebook-Zu-Fasten“.
Leseprobe (Inhaltsverzeichnis, Vorwort, erste Kapitel)
Buch-Webseite beim Gabal-Verlag
Website von Katharina Maehrlein
Foto oben: © olly - Fotolia.com / Text: Die Toten Hosen ("Steh auf, wenn du am Boden bist")
Foto Gewinnspiel-Button: © Jan Engel - Fotolia.com
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Alle anderen Bilder mit freundlicher Genehmigung von Katharina Maehrlein
Nabelschau...
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Mittwoch, 09. Januar 2013 17:03
Habe gerade eine über sechs Jahre alte Potenzialanalyse von mir wiederentdeckt... Manche Dinge haben offenbar Bestand...
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Mach’s dir selber! Ihre persönliche Checkliste für Erfolg und Zufriedenheit
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Donnerstag, 03. Januar 2013 17:56
Die Spatzen pfeifen es von den Ratgeberdächern: Für seine Gefühle ist jeder selbst verantwortlich. Wie man das genau macht, darunter biegen sich die Bücherregale, und davon leben Berater vielerlei Couleur. Und da all das noch nicht reicht, setze ich heute noch einen drauf...
Im Gespräch mit Coaching-Klienten mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Zufriedenheit in hohem Maße davon abhängig ist, überhaupt etwas zu tun. Nicht nur darüber zu reden, sondern anzufangen. Ganz praktisch.
Und dann dranzubleiben. Jeden Tag. Regelmäßig schöne Momente ins Leben zu holen. Beharrlich, zäh und unermüdlich. Es geht darum, sich daran zu gewöhnen, sich immer zufriedener zu machen.
Menschen, die darin geschult sind, sich selber runterzumachen, ihre Fähigkeiten kleinzureden und ihre Erfolge abzuwerten, können solche neuen Gewohnheiten im Denken und Fühlen besonders gut gebrauchen – tun sich aber leider auch besonders schwer, dies zu erfolgreich zu tun.
Wenn das Selbstbild auf diese Weise verzerrt ist, ist es hilfreich, wenn jemand von außen auf die positiven Seiten hinweist, die einen auszeichnen. Und zwar am besten jeden Tag, denn ein Hirn, das von kritischen Glaubenssätzen durchfurcht ist, braucht eine ganze Weile, bis sich seine Synapsen neu und nützlicher sortieren.
Für diejenigen, die einen solchen Freund oder Coach nicht permanent um sich haben, ist das nachfolgende Selbst-Coaching-Tool eine hervorragende Alternative.
Jeder Schritt ein kleines Ziel
Auf einem Blatt gibt es 8 Spalten. Eine für jeden Tag der Woche und eine, in der Tätigkeiten aufgelistet sind, deren Durchführung Schritte zu mehr Zufriedenheit ermöglichen.
Welche Tätigkeiten dort stehen und wie viele, hängt ganz von Ihnen ab. Hilfreich scheint mir, wenn die Liste mehr als zehn Punkte umfasst, die alle ein wenig außerhalb der persönlichen Komfortzone liegen. Diese Liste kann natürlich jederzeit verändert werden.
So arbeiten Sie damit: Jeden Abend kreuzen Sie am jeweiligen Wochentag die Tätigkeiten an, die Sie an dem Tag vollzogen haben. Machen Sie das die erste Woche als einfache Sammlung von Daten. In der zweiten Woche könnten Sie dann anfangen, sich eine etwas höhere Anzahl von Kreuzchen pro Woche vorzunehmen. Oder Tätigkeiten ergänzen. Oder die Intensität in Sachen Komfortzone zu erweitern. Oder oder oder...
Gehen Sie spielerisch mit der Liste um. Sie soll Spaß machen. Schließlich geht es um Zufriedenheit und nicht um Leistungsdruck oder Selbstkasteiung.
Der tägliche Blick auf die Liste und die wachsende Anzahl von Kreuzchen ist eine kleine aber nicht zu unterschätzende Maßnahme, wenn es darum geht das eigene Verhalten und den Blick auf sich selbst positiver zu gestalten.
Probieren Sie’s aus! Genießen Sie es!
Download Blanko-Liste (Excel-Datei)

Foto oben: © olly - Fotolia.com
Foto unten: Reiner Meutsch
Weihnachtsgeschenke gewinnen
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- Kategorie: Coaching allgemein
- Erstellt am Dienstag, 11. Dezember 2012 04:43
Wer schon seine Geschenkeliste abgearbeitet hat und nun nicht weiß, was er mit seiner freien Zeit anfangen sollen, kann aufatmen: Denn hier gibt's noch mehr Geschenke.
Ich verlose zwei Jahres-Abonnements des Fachmagazins "Kommunikation & Seminar" im Wert von je 54 Euro. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, braucht nur zwei Dinge zu tun:
- Abonnieren Sie meinen monatlichen Coaching-Newsletter und...
- ...berichten Sie im Kommentarfeld am Ende dieser Seite kurz über Ihre beste Coaching- oder Selbstcoaching-Erfahrung
Die Verlosung erfolgt am 10. Januar 2013, und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Kommunikation & Seminar: Website
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Friedrich Nietzsche







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