"Und Himmelfahrt ist Vatertag...

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Männercoaching

Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 19:16 Uhr

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...da ham wa vier Daach frei“, heißt es in einem Lied der kölschen Band Bläck Föös. „Frei haben“ und sich mit Kumpels ordentlich abschießen, sind wohl die beiden häufigsten Assoziationen zum Ehrentag der Väter.

Was an Muttertag selbstverständlich ist – Danke sagen mit Aufmerksamkeiten, lieben Worten und Präsenten – scheint an Vatertag undenkbar: Kein Kindergarten, keine Grundschule lässt für die Papas basteln; und die nutzen die Gelegenheit gerne zum Besäufnis unter Männern. Wenig Ehre allerorten... Das finde ich schade, und deshalb habe ich ein paar Coach-Kollegen gebeten, Ihre persönlichen Antworten auf folgenden Frage zu formulieren:

Diesen Donnerstag ist Vatertag. Was geht Dir als Sohn da durch den Kopf? Welche Wünsche und Erinnerungen gibt es?

Stephan Gerd Meyer (46)
www.horseandsoul.de

Mir geht heute durch den Kopf wie schwierig es ist, meinem Vater mit dem passenden Geschenk eine Freude zu machen - was am Muttertag mit einem Strauß Blumen so einfach ist! Dabei stelle ich fest, dass mein Vater sich weniger über Geschenke als über die unmittelbare Aufmerksamkeit freut, wenn ich ihn anrufe, besuche oder einlade. Und dann ist es gut, beisammen zu sein - ohne Geschenke, mit wenig Worten und soviel Herzensnähe wie möglich.

Hans Heß (56)
www.flextrain.de

Wir, mein Vater und ich waren oft im Wald. Er ging selten markierte Wege mit mir, oft querfeldein, vielleicht verlasse ich daher auch heute noch die eingefahrenen Wege so gerne.

Jeden neuen Karl-May-Film musste er mit mir sehen, wir sind dann auf seinem Heinkel-Roller in die nahe Kreisstadt gebraust, den Wind in den Haaren, um unsere Helden zu sehen. Manchmal schaue ich mir heute auch noch Western an, richtige Kerle und Helden - wo sind sie geblieben? :-)

Ich wollte ihm immer gerne "gefallen", er hat mich bei seinen Freunden gelobt, nicht mich selbst, das hat mir nicht gefallen. Ich hätte es mir anders gewünscht und lebe dies heute als Vater auch bewusst anders.

Ich glaube er hätte sich sein Leben manchmal anders gewünscht, war jedoch "gefangen". Ich bin froh, dass ich "ein gutes Leben" erwischt habe und das tue, was ich liebe. 

Dr. Constantin Sander (50)
www.mind-steps.de

Mir geht als Sohn durch den Kopf, dass ich viel zu wenig von den beruflichen Erfahrungen meines Vaters profitiert habe. Warum? Weil ich sie nicht erfahren wollte, als ich die Chance dazu gehabt hätte. Übermorgen wäre er 85 Jahre alt geworden.

Michael Lüdeke (34)
michaelluedeke.com

Ganz besonders heute wird mir bewusst, welch positiven Einfluss mein Vater auf mein Leben gehabt hat und noch immer hat. Unbewusste Werte, das langjährige Vorbild, Gesten, Sätze, ein wenig die Stimme. Als Kind habe ich ihn noch verkannt, als Erwachsener kann ich ihn nicht genug ehren und mich bei ihm bedanken. Mir wird immer erst bewusst, was ich für ein Glück hatte, mit ihm und meiner Mutter, wenn ich Freunde und Bekannte von mir Weihnachten planen höre: "Den ersten Weihnachtstag bin ich bei meiner Mutter, den zweiten bei meinem Vater und seiner neuen Freundin."

vatersohnFür mich sind all diese Erinnerungen aber nicht nur Vergangenheit, sondern süße Gegenwart. Denn was macht mein Vater in den letzten Wochen, Monaten und Jahren? Er interessiert sich mehr und mehr für meine Themen, will wissen, welche Inhalte meine Coaching-Ausbildung hatte, möchte meinen Job verstehen, hört sich von mir Beschreibungen von Kunden hat, von schwierigen Situationen und feiert meine Erfolge, wie nicht einmal ich sie feiern könnte, wenn ich sie mit seinen Augen sähe.

Das ist wunderbar.

Er ist der Barkeeper meiner eigenen Wunder-Bar, der mir immer wieder auf’s Neue meinen Erlebniscocktail mischt und mit regelmäßigen Geschmacksexplosionen meine Sinne schärft.

Auf das, was wichtig ist im Leben.

Familie.

Freunde.

Die Liebe in den Menschen.

Und was wünsche ich mir?

Dass jeder Leser einen Teil meines Papas auch in seinen Eltern, seinen Geschwistern, seinem Onkel oder seiner Tante findet.

Oder zumindest nie aufhört, danach zu suchen. 

Harald Berenfänger (45)
www.maennlichkeit-bewegt.com


Als kleiner Junge habe ich es geliebt, meinen Vater an seinem Arbeitsplatz zu besuchen. Unten an der Tür dem Pförtner stolz zu sagen, dass ich jetzt meinen Vater abhole und dann aus dem 9. Stock über die Kölner Innenstadt zu blicken. Und heute – bald vierzig Jahre später – bin ich stolz, wenn mein Sohn mich zu meiner Arbeit begleitet und hinterher sagt, dass er es klasse findet, wie ich das mache.

Wie so viele in meiner Generation hätte ich mir im Nachhinein mehr Bevaterung gewünscht – zugleich liegt hier auch ein Grundstein für meine heutige Arbeit als Männercoach. Alles hat seinen Sinn bzw. wir können allem einen, unseren eigenen Sinn geben.

Was ich mir wünsche? Ein immer stärkeres Aufeinanderzugehen. Meinen Vater lassen zu können, wo ich uneins mit ihm bin und nie zu vergessen, was er mir ermöglicht hat.

Neulich hatte ich ein Foto in der Hand: Mein Vater, ich und mein Sohn. Das hat etwas Magisches. Und obendrein ist mein Opa gegangen, als mein Sohn zur Welt kam – Staffelübergabe auf metaphysische Weise. Und ich mittendrin. Es ist großartig, Vater zu sein und einen Vater zu haben.

Foto oben: © Yuri Arcurs - Fotolia.com
Foto unten: © Pavel Losevsky - Fotoli.com

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Männlichkeit bewegt - die Wirtschaft

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Männercoaching

Dienstag, den 08. Mai 2012 um 13:41 Uhr

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Männlichkeit bewegt. Dieses Motto gilt jetzt auch in der Wirtschaft.

Heute veröffentlichte das Wirtschaftsportal Business-On ein Interview mit mir zum Thema Männercoaching.

Zum Interview

 

 

 

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Neue Website Männercoaching

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Männercoaching

Donnerstag, den 26. April 2012 um 15:51 Uhr

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Darüber freue ich mich wirklich sehr! Gerade ging meine neue Website online, die sich ausschließlich um das Thema Männercoaching dreht.

www.maennlichkeit-bewegt.com heißt sie und freut sich auf viele mutige Kerle :-)

Sie finden dort Angebote für Einzel-Coaching, Gruppen-Coaching, Vorträge und Info-Abende.

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Männer lieben, Männer spüren !?

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Männercoaching

Dienstag, den 14. Februar 2012 um 11:27 Uhr

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„Wie Honig und Salz – vom Unterschied mit einem Mann oder einer Frau zu schlafen“. So titelt Nina Bertrandt (Pseudonym?) ihren Erfahrungsbericht in der neuen Ausgabe des Frauenmagazins Emotion.

Die Autorin schildert sehr sinnlich, wie sie nach Sex mit Männern auch sexuelle Erfahrungen mit Frauen machte und macht: „Es ist mit Sicherheit genau so schön, mit einem Mann zu schlafen wie mit einer Frau. Es kommt einfach nur darauf an, wie stark die sexuelle Anziehungskraft wirkt, wie sehr man verliebt ist und wie gut man erotisch zusammenpasst. (...) Beides schmeckt wunderbar und ist etwas komplett anderes.“ 

andrew lever - fotolia.comAls ich das las, wurde mir wieder mal deutlich, wie schwer sich die meisten Kerle damit tun, Körperlichkeit mit Männern zuzulassen oder gar zu genießen. Eine Körperlichkeit, die nicht aus Auf-Die-Schulter-Hauen oder Gib-Mir-Fünf besteht sondern aus Zärtlichkeit und vielleicht sogar Lust.

Die Angst schwul zu sein oder als schwul zu gelten, steckt sehr tief in den Köpfen der meisten heterosexuellen Männer. Oder kann man sich ernsthaft vorstellen, dass ein Mann in einer Männerzeitung (Playboy, GQ, FHM, MensHealth oder wo auch immer) neugierig von „erotische Alternativen“ spricht und erkennt: „Um zu wissen, was einem fehlt, muss man ja erst mal wissen, was es gibt“? 

„Schwul“ ist eines der übelsten Schimpfworte, mit denen sich Jungs untereinander beleidigen. Schwuler Sex wird in vielen Ländern gesetzlich geahndet und moralisch-religiös fast überall geächtet. Was ist los mit den Männern? Mit uns Männern. Warum dieser Hass auf, diese Angst vor körperlicher Nähe zu anderen Männern?

Ein Artikel wie dieser in der Emotion macht mir wieder bewusst, wie viel noch zu tun ist in Sachen Männercoaching. Natürlich geht es nicht darum, dass jeder Mann auch Sex mit Männern haben muss – es geht darum, dass Männer den Mut finden, emotionale oder körperliche Nähe untereinander schön finden dürfen. Weil es Spaß macht, entspannt, tröstet oder stärkt. 

munkat - fotolia.comMädchen gehen Hand in Hand über den Schulhof und erwachsene Frauen Arm in Arm zum Shoppen - für Jungs und Kerle im Gegenzug undenkbar. Es geht darum, das wir Kerle uns eine Welt (zurück-) erobern, die uns eine piefige und menschenfeindlichede Moral genommen hat. Es geht um Freiheit – wie immer im Coaching.

(Fotos: © Fotolia.com: Markus Schieder, Andrew Lever Munkat / v.o.n.u.)

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19 Lieder über Männer

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Montag, den 28. November 2011 um 16:28 Uhr

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Neue Männer braucht das Land, forderte Ina Deter vor fast dreißig Jahren. Wann ist ein Mann ein Mann, fragte Herbert Grönemeyer kurze Zeit später. Seitdem ist die Liste der Kerle-Lieder immer länger geworden - wer weitere Titel kennt, kann sie gerne ins Kommentarfeld posten.

Ina Deter
Neue Männer braucht das Land

Herbert Grönemeyer
Männer

De Bläck Föös
Männer

Geri Halliwell
It’s raining Men

“Tarzan“ (Phil Collins)
So ein Mann

Margot Werner
So ein Mann

Gitte Haenning
Ich will nen Cowboy als Mann

Max Raabe
Die Männer sind schon die Liebe wert

The Admirals feat. Seraphina
Männer sind so scheiße sexy

Matthias Reim
Männer sind Krieger

De Höhner
Männer in den besten Jahren

“Mulan“
Sei ein Mann

Dimple Minds
Durstige Männer

Ted Herold
Medley 2002

Bernd Stelter
Männer über 50

Reinhard Mey
Männer im Baumarkt

Die Ärzte
Männer sind Schweine

Bananafishbones
Solange du wild bist

Trude Herr
Ich will keine Schokolade

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Trailer Männercoaching

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Männercoaching

Donnerstag, den 24. November 2011 um 16:59 Uhr

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Der Trailer meines Vortrags über Männercoaching beim diesjährigen DVNLP-Kongress ist online.

Zum Video

 

Den gesamten Vortrag auf DVD bekommen Sie
beim AV Recording Service

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Int. Männertag 2011 - Umfrageergebnisse

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Männercoaching

Sonntag, den 13. November 2011 um 15:20 Uhr

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Am Samstag, den 19. November, feiert die Welt zum 13. Mal den Internationalen Männertag. Als Männercoach habe ich diesen Tag zum Anlass genommen, einige Kerle zu bitten, fünf Sätze über's Mannsein zu vervollständigen.

Die Antworten finden Sie unten, und ich lade Sie ein, auch Ihre Antworten auf die fünf Fragen im Kommentarfeld mitzuteilen.

Wer so viel Text nicht am Bildschirm lesen mag, findet alle Fragen und Antworten auch
im beiliegenden PDF (1,9 MB) zum kostenlosen Download.

Allen beteiligten Männern herzlichen Dank für’s Mitmachen!

    imd-logo
  • Ich liebe es, ein Mann zu sein, weil...
  • Ein Mann, den ich besonders schätze, ist...
  • Männlichkeit zeigt sich vor allem...
  • Eine der vornehmsten Aufgaben von Männern in dieser Welt ist...
  • In meinen Träumen von einer freundlicheren Welt...
  • ...ich es liebe, einfach ein Mensch 
zu sein – einen Baum zu fällen, für 
meine Freundin ein Feuer zu machen und 
für meine Freunde zu kochen.
  • ...Wolfgang Jätzold – ein guter Freund, Ehemann, Vater dreier Töchter und Unternehmer. Er steht seinen Mann, kann einem die Welt erklären aber auch zuhören. Wenn 
ich seine Hilfe brauche ist er einfach da – ganz selbstverständlich und unspektakulär.
  • ...Dahin zu gehen wo die eigene Angst zu Hause ist.
  • ...Der Schutz von Kindern sowie das Fördern und Fordern von Jugendlichen.
  • ...bin ich skeptisch, weil ich Träumen nicht traue. Es gilt, die Träume auf den Boden zu bekommen – und da wird es spannend, denn mancher Traum kommt in der Realität ganz anders daher, als man es sich so vorgestellt hat. Deshalb ist es wichtig, nicht nur von einer freundlicheren Welt zu träumen sondern dafür zu leben – am besten gleich hier und am besten bei der nächsten Begegnung. Denn oft genügt es, wenn man nur ein wenig freundlicher auf die Menschen zugeht und schon begegnen die Menschen auch dir freundlicher.

  • Uwe Thein (45)
    Filmproduzent und Medientrainer
    www.theinmedia.de

  • ...ich meinen Körper gerne bewohne.
  • ...Ghandi, Jesus, mein Vater, meine Brüder.
  • ...darin, dass wir den Schritt vom Jungen zum Mann gemacht haben und bereit sind, etwas dafür zu tun, dass unsere Wünsche wahr werden. Und darin, dass wir anderen Menschen aufrecht gegenübertreten.
  • ...Lieben, ein Herz haben, Träume und Flausen haben.
  • ...höre ich auf, über das zu erschrecken, was mir unfreundlich vorkommt.

  • Ivo Knill (47)
    Vater von zwei erwachsenen Kindern
    Chefredaktor der Männerzeitung
    Vorstandsmitglied des Schweizer Dachverbandes männer.ch
    www.maennerzeitung.ch

  • ...es manchmal einfach einfacher ist.
  • ...ein Vorbild (Mentor), der mich auf meinem Weg begleitet.
  • ...in der Klarheit von Entscheidungen.
  • ...der Schutz seiner Familie.
  • ...gibt es auch eine herzliche Verbindung zwischen jung und alt.

  • Henning Olesen (37)
    Emotionscoach
    www.olesen-kommunikation.de

  • ...ich mit diesem Geschlecht groß geworden bin und die Polarität zur Weiblichkeit bilde.
  • ...erwacht, um unser Sein in Gänze zu begreifen.
  • ...in der Flexibilität, so zu sein und zu handeln, wie es die jeweilige Situation erfordert.
  • ...die Frauen zu verstehen.
  • ...sollten wir uns zu Menschen entwickeln, die fühlen und wissen, welche Konsequenzen ihr Tun hat.

  • Michael Reimann (60)
    Welt-Musiker und Produzent
    www. michaelreimann.de

    imd-logo
  • Ich liebe es, ein Mann zu sein, weil...
  • Ein Mann, den ich besonders schätze, ist...
  • Männlichkeit zeigt sich vor allem...
  • Eine der vornehmsten Aufgaben von Männern in dieser Welt ist...
  • In meinen Träumen von einer freundlicheren Welt...
  • ...ich Frauen liebe. Ohne Frauen könnte der Mann nicht Mann sein. Wir wachsen an all den kleinen Herausforderungen, die uns unsere Frauen Tag für Tag geben.
  • ...mein Lehrer Jason Nemer, weil er eine Vision hatte, die er in die Tat umgesetzt hat und konsequent seinen eigenen Weg geht.
  • ...im Mut, seinen Traum zu leben und nicht aus Ängstlichkeit oder Faulheit ein Leben im Mittelmaß zu führen.
  • ...Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen und das zu tun, was man selbst für richtig hält - unabhängig davon, was einem von den eigenen Eltern und der Gesellschaft gesagt wurde.
  • ...entscheiden sich mehr und mehr Männer für ein bewusstes Leben. Yoga und Meditation sind keine "Frauenthemen". Wer den Mut hat, sich mit den eigenen Ängsten und Schattenseiten auseinanderzusetzen, braucht niemand anderen zu beherrschen oder seine Meinung aufzuzwängen. Gewalt und Kriege würden der Vergangenheit angehören.

  • Tobias Frank (30)
    Lehrer für Yoga, Thai Massage und AcroYoga
    www.thaiandfly.de

  • ...Mann sein total spannend ist. Als Mann bin ich wie ein Paradiesvogel für Kinder. Selten und besonders. Die Jungen (und Mädchen) suchen Männer, weil der Vaterhunger so groß ist. Als Mann ist es spannend Frauen zu begegnen und Profil zu zeigen. In Resonanz mit Frauen und anderen Männern erfahre ich viel über mich und über meine Geschlechtsgenossen und vor allem über die Bedürfnisse von Jungen. Mann sein ist toll.
  • ...Gregory Campbell und Richard Rohr und auch Stephen Picha. Alles Männer, die für mich Lehrer sind und trotzdem nicht perfekt. Auch meinen Vater schätze ich sehr, weil er ein Mann ist, der im Krieg unheimlich viel Leid und Tod erfahren hat und obwohl er davon gezeichnet ist, nicht innerlich gestorben ist, sondern gerade im Alter für mich sehr erlebbar ist.
  • ...darin, dass ein Mann so ist. Jedes Verhalten, das ein Mann zeigt ist männlich. Mir gefällt die Geschichte vom Stierkämpfer. Ein Stierkämpfer ist in Spanien das Symbol von Männlichkeit, und einer der besten seines Landes richtete eine gigantische Party aus. Im Laufe des Abend vermisste ein Gast den Gastgeber und begab sich auf die Suche nach ihm. Er fand ihn in der Küche beim Abwasch und wunderte sich sehr. “Wie kannst du so eine weibische Arbeit machen?”, fragte er den Stierkämpfer. Der antwortete: „Alles was ich tue, ist männlich!”
  • ...Es ist mir egal, ob eine Aufgabe vornehm ist oder nicht. Ist das, was ich tue, bedeutend für Menschlichkeit? Habe ich mit meinem Verhalten einen konstruktiven Beitrag für Männlichkeit geleistet? Bin ich jemand , der Jungen ein lebbares Vorbild ist, an dem sie sich reiben können? Das ist mir wichtig. Wir Männer sind in der kindlichen Sozialisation viel zu selten präsent. Es ist unsere Verantwortung, mehr da zu sein und der Vaterlosigkeit in unserer Gesellschaft entgegen zu wirken. Die Rollenverunsicherung ist so groß, dass jeder erlebbare Mann gefordert ist.
  • ...leben Männer und Frauen in Differenz, Respekt, Gleichwertigkeit und Achtung voreinander miteinander, und wir schaffen es alle, unser Erziehungsverhalten kritisch zu hinterfragen und gewaltfrei und präsent und konfrontativ da zu sein.

  • Josef Riederle (52)
    Sozialpädagoge
    www.kraftprotz.net

  • ...es toll ist, ein Mensch zu sein und ich den männlichen Part abgekriegt habe. Als Mann macht es Spaß sportlich zu 'gewinnen' und Frauen zu begegnen, um einander zu umwerben.
  • ...zum Beispiel mein guter Freund Udo und der amerikanische Vietnamveteran Claude Anshin-Thomas, der ein buddhistischer Mönch geworden ist und sehr bewegend dazu aufruft, wie wir die Gewalt in der Welt beenden können.
  • ...in Standfestigkeit und dem Mut, auch mal unpopuläre Meinungen zu vertreten. Durchhaltewillen, auch wenn der Stress und die Emotionen es schwer machen 'dran' zu bleiben.
  • ...sie immer wieder neu zu schaffen, zu erobern und immer wieder für Revolutionen zu sorgen. Als ein Vater für seine Kinder Vor-Bild zu sein ist eine Ehrensache.
  • ...spielen Männer eine wichtige Rolle. Sie können sich entschuldigen, wenn sie einen Fehler gemacht haben, aber sie fragen nicht um Erlaubnis, wenn sie ihrer Sehnsucht folgen. Sie kämpfen ohne Gewalt für die Welt, die unsere gemeinsamen Kinder brauchen.

  • Felix Kostrzewa (40)
    Coach und Moderator
    www.felix-k.de

    imd-logo
  • Ich liebe es, ein Mann zu sein, weil...
  • Ein Mann, den ich besonders schätze, ist...
  • Männlichkeit zeigt sich vor allem...
  • Eine der vornehmsten Aufgaben von Männern in dieser Welt ist...
  • In meinen Träumen von einer freundlicheren Welt...
  • ...hey, die Erde ist eine Frau, oder?
  • ...einer, der sich nicht scheut, mir mit offenem Herzen die unangenehmsten Wahrheiten ins Gesicht zu sagen.
  • ...darin, eine Vision zu haben - UND den Mut, die Kraft und die Geduld, sie auf die Erde zu bringen.
  • ...es, dem Leben zu dienen. Unsere Zivilisation sägt nach Kräften an dem Ast, auf dem sie sitzt. Männer sind gefragt, die den Mut haben, das zu ändern.
  • ...führen Männer und Frauen Beziehungen, die nicht mehr von Abhängigkeit und Besitz geprägt sind, sondern von Freiheit und der Mehrung des Glücks. Liebe ist wie Feuer: sie wird mehr, wenn man sie teilt.

  • Martin Müller-Lindenlauf (36)
    Landwirt
    www.hof-kreuzberg.de/gemeinschaft

  • ...Erwartungen oft niedriger sind (von Männern an Männer) und Vieles einfacher und unkomplizierter scheint. Zumindest untereinander.
  • ...mein Vater, der so anders ist und doch so Vieles gelernt und gesehen, erlebt und weitergegeben hat. Und er überrascht mich auch im Alter noch mit seiner Wissbegier, seiner Flexibilität, seinem Humor und seiner positiven Einstellung, dass ich mir täglich eine Scheibe abschneide und trotzdem nicht fett werde davon.
  • ...in dem Drang, etwas Nachhaltiges zu schaffen, da und präsent zu sein und Menschen zu bewegen, etwas umzusetzen in der Welt (ob positiv oder negativ, sei dahingestellt).
  • ...das Auf-Den-Händen-Tragen der Partner. Fast zu vornehm für viele von uns. ;)
  • ...gibt es weniger Missverständnisse durch klarere Kommunikation, ein Mit- anstelle des Gegeneinanders und ein unüberwindlicher Drang, Gutes in die Welt zu tragen und sie damit zu einem besseren Ort zu machen.

  • Michael Lüdeke (34)
    Psychologe und Coach
    michaelluedeke.com

  • ...ich gerne die Handwerkermütze aufsetze und mit meinem Lösungskoffer eine Auswahl biete ohne Probleme zu vertiefen.
  • ...Hannes Jaenicke, denn „Wut allein reicht nicht“!
  • ...im Bauchansatz und im kontinuierlich verschwindenden Haaransatz ;-))
  • ...sich wie ein Narr zu verlieben, aber nicht wie ein Dummkopf (François VI. Herzog von La Rochefoucauld, Prince de Marcillac).
  • ...werden Menschen von Menschen für das geschätzt, was Sie sind und nicht für das, was Sie sein wollen, oder was auf einer Visitenkarte steht.

  • Steffen Dockhorn (38)
    Coach und Personalberater
    www.sd-personalberatung.de

    imd-logo
  • Ich liebe es, ein Mann zu sein, weil...
  • Ein Mann, den ich besonders schätze, ist...
  • Männlichkeit zeigt sich vor allem...
  • Eine der vornehmsten Aufgaben von Männern in dieser Welt ist...
  • In meinen Träumen von einer freundlicheren Welt...
  • ...ich den Mut dazu entwickelt habe, weil ich es mir schon als Junge gewünscht habe, weil ich als Deutscher selbstverständlich jeden Fleck dieser schönen Erde entdecken und bereisen darf, weil ich genauso wandelbar wie eine Frau sein kann, weil ich mich als Mann täglich mehr lieben lerne, weil ich, seit ich die Kriegerschule kennengelernt habe, Mannsein immer wieder spannend, aktionreich und schön erlebe.
  • ...ein jeder, der authentisch, liebe- und respektvoll seine Lebensträume verwirklicht und sich als Teil von Lösungen einbringt: zum Beispiel Jack Silver genau wie Georgette Dee oder Josua Kohberg und Michael Kubitschek unter den Männern, die ich persönlich kenne. Ansonsten: Mahatma Ghandi, Nelson Mandela, Freddy Mercury, Jim Carrey.
  • ...in der Abwesenheit von Frauen anders als bei Anwesenheit von Frauen, in Entschlossenheit, in Taten, die zu den eigenen Worten passen, in vitaler Freude am Flirten, im Mut einer Umarmung dessen, was am meisten gefürchtet wird, manchesmal in blindem Aktionismus und dann in überlegtem Handeln.
  • ...es, sich selbst zu akzeptieren, zu lieben und aus dieser Haltung für sich und die Liebsten da zu sein und sorgen zu wollen.
  • ...leben Frauen und Männer in gegenseitigem Verständnis voneinander Ihre ganze Größe als Frau/Mann z.B: indem Männer in Bewusstheit Ihrer Anima Ihre weiblichen Seiten und umgekehrt Frauen in Bewusstheit Ihres Animus Ihre männlichen Seiten ausleben ohne Scham oder Angstgefühle. In meinen Träumen von einer freundlicheren Welt respektieren, ehren und feiern sich die Geschlechter gegenseitig und leben die Schönheit.

  • Marc Reiß (41)
    Ergotherapeut, Glückreich Coach, intuitiver Impulsgeber
    www.ergoteam-kassel.de

  • ... ich so sein kann wie ich bin.
  • ... mein Vater. Ansonsten fallen mir nur herausragende Personen ein wie, Gandhi, Einstein, Dalai Lama...
  • ... in einer gewissen Art der Einfachheit im Glück (was nicht heißt primitiv) und dem Hang zum Wesentlichen.
  • ... die Dinge zu erledigen, die Frau nicht kann / können will :-)
  • ... leben alle Menschen friedlich zusammen, ohne anderen Leid zuzufügen und schonen unsere Welt, um nachfolgenden Generationen ein Leben in Würde zu ermöglichen.

  • Klaus Willutzki (43)
    Angestellter / Experte Projektmanagement

  • ...ich gerne die Führung übernehme; weil es wunderbar ist 
Vater zu sein; und weil ich es liebe, männlich Frauen zu begehren.
  • ...der Redner Richard te Hoop: Er zeigt in seinen Performances alles, 
was ich an einem Speaker schätze: Leidenschaft, Energie, Freude, Menschenfreundlichkeit, 
Souveränität, Haltung. Sehr, sehr stark! Ein Vorbild für meine Arbeit.
  • ...in Eigenschaften wie Klarheit, Mut, Eigenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Freiheitsstreben, Humor, Tatkraft, Wildheit, Kreativität und Vaterliebe. Männliche Männer sind sich ihrer Ängste und Wunden bewusst und kümmern sich selbst um sie anstatt ihr Leid an anderen leidbringend abzureagieren. Männliche Männer zeigen 
ihre Lust und ihre Leidenschaft und riskieren etwas.
  • ...es, unbeirrbar sein Ding zu machen mit dem, was ihn im Herzen antreibt und dafür zu sorgen, dass diese Welt lebenswerter wird.
  • ...finden Männer bessere Wege für ihre dunklen Seiten als Frauen zu vergewaltigen, Kinder zu missbrauchen, Männer zu töten, die Natur auszuquetschen, die Wirtschaft zu ruinieren. In der Welt, in der ich als Mann leben will, findet man Chauvinisten, Rassisten, Sektierer und alle anderen Ausprägungen dummer Extremisten und Ideologen 
nur noch im Geschichtsbuch und trifft stattdessen auf mutige, offene und liebende Männer.

  • Harald Berenfänger (45)
    Männercoach und Speaker
    www.berenfaenger.com

maennertag-pdf-bildAlle Antworten und
weitere Infos zum Männertag
gibt's hier als PDF (1,9 MB)
zum kostenlosen Download

 

 



PS. Männer aus den XING-Gruppen „Happy Life Concept“ und „Männer-Auszeit“ haben die Aktion aufgegriffen und tauschen sich dort ebenfalls über ihre Sicht der Dinge aus.


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© Foto: Andrew Lever - Fotolia.com

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Große Bühne für Männercoaching

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Männercoaching

Donnerstag, den 03. November 2011 um 09:44 Uhr

(9 Bewertungen)

Es liegt ein Thema in der Luft...

Mein Vortrag über Männercoaching beim diesjährigen DVNLP-Kongress in Köln fand deutlich mehr Zuhörer als gedacht.

dvnlp-kongress-1Vorfreude und Lampenfieber – beide Emotionen haben mich sehr präsent begleitet, als ich am Samstag von Bonn nach Köln fuhr. Parallel zu meinem Vortrag sprachen fünf weitere Kollegen, allesamt erfahren und mit spannenden Themen ausgestattet. So hatte ich Sorge, ob sich überhaupt genügend Teilnehmer finden würden, die sich für meinen Beitrag entscheiden.

Umso mehr freute ich mich, als kurz vor Beginn der mir zugewiesene Vortragsraum aus allen Nähten platzte, so dass wir spontan in einen viel größeren Raum umziehen mussten. Der unerwartete Andrang und die Reaktionen am Schluss haben mich auf sehr beglückende Weise darin bestätigt, dass es an der Zeit ist, dass wir Männer Wege finden, uns auf ganz neue Weise um uns und unser Mannsein zu kümmern.

Henning Olesen – ein geschätzter Kollege und Experte für Emotionen – war auch da und drückte es so aus:

„60 Minuten geballte MANPOWER mit all seinen Facetten erleben zu dürfen war für mich beim DVNLP-Kongress als Teilnehmer ein Genuss! MANN sein zu dürfen, mit allem was dazu gehört, mich zugehörig fühlen, verstanden und gleichzeitig ICH sein ... - vielen Dank für das Geschenk.“

Und Jens Muster – Experte für inspirierende Kraftplätze – meinte:

„Lieber Harald, ich bin beim DVNLP-Kongreß in Deinen Vortrag über Männer-Coaching gestolpert, zum Glück noch rechtzeitig. Ganz ehrlich, Deinem äußeren Erscheinungsbild nach, habe ich zunächst nicht daran geglaubt, von Dir ernsthaft etwas Neues über Männer zu erfahren. Und ich darf sagen, ich irrte mich gewaltig! Deine Anregungen waren sehr intensiv und authentisch. Deine Beispiele luden mich dazu ein, in meinem eigenen Leben nachzuforschen und aufzudecken. Ich fühlte mich als Mann angesprochen, ich fühlte mich verstanden und dazu ermutigt, weitere Punkte näher zu betrachten. Dabei leuchteten ein, zwei Deiner sieben Punkte besonders hell... Ganz herzlichen Dank dafür!“

Eine Videoaufzeichnung des Vortrags bekommen Sie für 15 € beim AV Recording Service

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Die Fotos wurden von Anja Klinkert aufgenommen und zeigen links Harald Berenfänger zusammen mit Birgid Kröber (KRÖBER Kommunikation), Bernd Isert (Metaforum) und Benjamin Schulz (Werdewelt).

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Männercoaching ohne Coach – so geht's!

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Männercoaching

Dienstag, den 27. September 2011 um 15:45 Uhr

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Diese Frage wurde mir in den letzten Tagen oft gestellt: Wie kann ich gezielt an meiner Männlichkeit arbeiten ohne einen Coach zu engagieren, einen Berg Fachliteratur zu lesen oder ein Outdoor-Training zu besuchen?

Aus meiner Sicht gibt es 7 gute alltagstaugliche Ansatzpunkte für selbst-coachende Kerle. Dazu können Sie sich kostenlos ein PDF herunterladen, das diese Punkte in einer Matrix listet mit der Möglichkeit, an den Tagen der Woche einen Haken dranzumachen, an denen mann eine dieser Maßnahmen erfolgreich umgesetzt hat.

Und klar: Je mehr Häkchen pro Woche desto besser...

PDF-Download

1. Sich erden und in die Natur gehen

Gehen Sie raus aus Ihren vier Wänden - dorthin, wo Sie Erde unter den Füßen haben, einen See oder einen Fluss riechen, Wald und Bäume sehen oder ein Vögelzwitschern hören. Am besten mit nackten Füßen, bewusst jeden Zentimeter der Kontaktfläche spürend, die Ihren Körper mit der Erde verbindet. Und dann atmen. Tief, bewusst, kraftvoll. Morgens in den ersten 5 Minuten des Tages, mittags in der Pause oder wann auch immer für Sie der beste Moment ist, die Energie von Mutter Erde zu tanken. Wichtig: Lieber kurz und konzentriert-bewusst als lang aber beiläufig. 

2. Danken oder etwas für andere tun

Wofür respektieren Sie Ihren Vater? Was verdanken Sie Ihrer Mutter? Über wessen Da-Sein freuen Sie sich? Welchen Luxus dürfen Sie genießen? Mit welchen Stärken und Talenten sind sie gesegnet? Wo hatten Sie Glück? Sagen Sie kurz Danke. Es braucht keiner zu hören, aber sagen Sie es aufrichtig und ehrlich. Und wenn Sie mögen, setzen Sie noch einen drauf und geben der Welt etwas zurück. Eine Geste, ein Wort, eine Tat – eine schöne Möglichkeit kreativ zu sein. 

3. Männerfreundschaften pflegen

Es gibt für Männer letztlich nur eine Tankstelle, an der sie ihren Tank mit männlicher Energie auffüllen können: Andere Kerle. Nur unter Männern können wir uns auf unseren männlichen Pol fokussieren und klären, wie unser persönliches und individuelles Bild von Männlichkeit gemalt sein soll. Und wenn wir das gemacht haben, können wir wieder gestärkt hinausgehen und uns als Mann beweisen – bei unseren Frauen, unseren Kindern, unserer Arbeit, in der Gesellschaft. Dazu kommt ein zweiter Aspekt: Es tut unserer Männlichkeit mehr als gut, wenn wir uns nicht nur von unserer Partnerin Rat und Feedback holen und nicht nur mit ihr unsere Themen besprechen sondern auch und immer stärker mit anderen Männern. Denn unsere Frauen sind unsere Frauen und nicht unsere Mamis... Probieren Sie’s aus! 

kaktus24. Sport treiben und den Körper spüren

Männern tut es im allgemeinen sehr gut, Ihre Physis zu spüren, und dabei geht es um mehr als das Trainieren von Trizepsen und das Posen vorm Muckibudenspiegel. Vielen Männern fällt es leichter in Kontakt mit sich und ihren Emotionen zu treten, wenn sie in Bewegung sind und ihren Körper spüren. Aus gutem Grund haben Initiationsriten, in denen Kerle einen Entwicklungsschritt weiter gehen, immer auch körperliche Komponenten. Außerdem brauchen männliche Wut und Aggression ein (angemessenes!) Ventil. Also: Gehen Sie, laufen Sie, klettern Sie. Nutzen Sie körperbetonte Meditationen und lernen Sie Kampfsport. Fordern Sie Ihren Körper, und achten Sie ihn als Tempel Ihrer Männerseele. 

5. Eigene Entscheidungen treffen / Nein sagen

Kennen Sie das auch? Eine Entscheidung steht an und der Kerl sagt „Schatz, was meinst Du?“. Nichts gegen Rücksichtnahme und gemeinsame Absprachen. Aber es darf nicht so weit kommen, dass Männer eine Eigenschaft verkümmern lassen, die aus meiner Sicht eine wesentliche Eigenschaft von Männlichkeit ist: Entscheidungskraft im Zusammenspiel mit Mut und Initiative. In diesem Sinne: Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen. Lernen Sie Nein zu sagen, und lernen Sie Ja zu sagen. Und stehen Sie dazu. Nicht bockig-trotzig, sondern klar und aufrichtig. 

6. Präsenz und Qualität erleben

Wie erkennt man einen Mann, der eine männliche Ausstrahlung hat? Er wirkt irgendwie klar, präsent, einfach „da“. Im Hier und Jetzt. Fokussiert, aber nicht verbissen. Sich selber und die andern wertschätzend. Ganz klar in dem, was er gerade tut oder lässt. Das kann man wunderbar im Kleinen üben: Das Abendessen nicht vorm Fernseher oder vorm PC verdrücken sondern als sinnliches Fest genießen. Den Wein trinken, weil er ein grandioser Jahrgang ist und nicht weil er so prima betäubt. Usw. Es gibt tausend Möglichkeiten, sich und seinem Leben präsent und mit einem Sinn für Qualität und Wertschätzung zu begegnen. 

7. Mit sich alleine sein ohne Ablenkungen

Wir Männer lieben Spielsachen: Autos, Handys, Rasenmäher. Gadgets aller Art. Wir surfen gerne durchs Internet und sind Meister darin, uns abzulenken. Ein Zeichen reifer Männlichkeit ist die Fähigkeit, allein sein zu können ohne durchzudrehen. In Kontakt mit sich selbst sein zu können, ohne Angst zu haben oder vor Langeweile doof zu werden. Ja, es geht um Klarheit, Ausrichtung und innere Führung. Um das zu trainieren, kann man Meditations-Seminare besuchen oder an einer Visionssuche teilnehmen. Oder einfach beim Busfahren und Warten in einer Schlange mal nicht die E-Mails checken, sondern stattdessen nutzlos aus dem Fenster gucken und neugierig beobachten, was im eigenen Innern gerade passiert. 

Nehmen Sie diese Top 7 weder als Dogma noch als Anlass für Burn-Out-befördernden Leistungssport, sondern nutzen Sie sie als erste Anregung für einen männlicheren Alltag voller Lust und Leidenschaft und Kreativität.

maennercoaching_top7
Selbst-Coching-Tool für Männer (PDF 881 KB)



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WDR berichtet über Männercoaching

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Männercoaching

Mittwoch, den 21. September 2011 um 20:37 Uhr

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Ich hab mich riesig gefreut! Heute hat der WDR einen TV-Beitrag über Harald Berenfänger, den Männercoach gesendet.

Die Info erreichte mich - wo sonst... - als ich gerade im Baumarkt shoppen war: Heute Abend würde in der "Bonner Lokalzeit" der Beitrag gesendet, der vor vier Wochen in meinem Bonner Büro gedreht worden war.

Die Redakteurin Corinna Liedtke hatte mich vor rund zwei Monaten angerufen und gefragt, ob ich bereit wäre, an einem solchen Beitrag mitzuwirken und: Klar war ich bereit! Nach eingehender Vorbereitung inklusive Finden eines geeigneten Klienten kam das dreiköpfige TV-Team bei mir vorbei und wir drehten, probierten, sprachen, interviewten, coachten, erklärten und taten alles, um ein gutes Feature zu produzieren.

Ich war sehr gespannt, ob das Thema, das mir so am Herzen liegt, am Ende seriös und verständlich rüberkommt oder ob es platt oder gar humoristisch würde. Umso größer war meine Erleichterung und Freude, als ich heute Abend um 19.55 Uhr die Sendefassung sah. Ist einfach klasse geworden! Und wie sich's gehört, konnte ich auch noch ein paar Learnings rausziehen - so ein Fremdbild bekommt man ja eher selten zu Gesicht ;-)

Zum Film

Website von Corinna Liedtke

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