Biografie
Wie ich wurde, wer ich heute bin
Der Anfang
Ich habe Philosophie studiert. Vor allem, weil mich die Frage, was ein gutes Leben ist, nicht losgelassen hat. 1993, Universität zu Köln, Magister Artium, Note: sehr gut. Das Thema meiner Abschlussarbeit: „Die Figur des Narren. Ästhetische, ethische und anthropologisch-tiefenpsychologische Aspekte”. Ich glaube, das sagt schon alles.
Die Arbeitsjahre
Danach: Bundesverwaltungsamt (Behörde), Deutscher Bühnenverein (Verband), HappyDigits (StartUp), Deutsche Telekom (Konzern). Siebzehn Jahre als Angestellter vor allem in PR, Marketing und Sales. Ich kenne Hierarchien von innen. Ich weiß, wie es riecht, wenn eine Organisation in der Krise ist. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man funktioniert und trotzdem nicht weiß, wohin.
Der Wendepunkt
2001 bis 2003: Elternzeit. Dann noch einmal: sechs Jahre als Alleinerziehender mit meinem Sohn. Das hat mich manchmal mehr über Führung gelehrt als jedes Seminar. 2010 dann der Schritt in die Selbstständigkeit. Nicht als Plan B, sondern als logische Konsequenz.
Die Arbeit heute
Seit 2010 begleite ich GeschäftsführerInnen, Vorstände, Führungskräfte, Teams und Einzelpersonen — in Bonn und der gesamten DACH-Region. Branchenübergreifend. Tiefenpsychologisch fundiert. Körperorientiert. Systemisch denkend. Neurodivers kompetent. Mit allem, was ich bin — und nicht nur mit dem, was ich gelernt habe.
Das UND
Irgendwann habe ich aufgehört, Teile von mir zu verstecken. Aufgewachsen als Mann — heute Geschlecht divers, meist auftretend als Frau. Das ist kein Statement und kein Identitäts-Aktivismus. Das ist einfach nur mein Leben. Und es ist der Grund, warum ich über Diversität, Männlichkeit, Weiblichkeit, (innere) Führung und das, was Menschen wirklich antreibt, sprechen kann, wie kaum jemand sonst.