Sie wollen Antworten!?
Kostenfreies Online-Kurzcoaching

Auf dieser Seite beantworte ich Ihre Fragen. Wenn Sie wollen, anonym. Garantiert kostenfrei aber nicht umsonst. – Geht es um Ihren Beruf? Um eine Beziehung zu anderen Menschen? Um Sie ganz persönlich? Entscheiden Sie jetzt!


#10 – 8. August 2018

Christina (49):

„Lieber Herr Berenfänger, mich beschäftigen meine Kolleginnen, die ich seit einigen Jahren habe. Ich empfinde diese sehr launisch mir gegenüber. Eine Kollegin ist älter, eine jünger als ich. Beide sitzen in einem Büro – ich sitze separat von ihnen. Ich bin teilzeit beschäftigt, und sehr durchgetaktet – sonst könnte ich mein Pensum nicht schaffen. Trotzdem versuche ich auch in Zeiten extremen Stresses freundlich und hilfsbereit zu diesen Kolleginnen zu sein. Alleine sind sie auch meistens mir gegenüber o.k. Und dann gibt es wieder Zeiten, dann ist der Ton mir gegenüber sehr unduldsam, sehr genervt. Bis zu Situationen wo ich morgens ins Büro kam und ich nicht begrüßt wurde. Ich bin sehr ratlos – manchmal, wenn es mir zu weit ging, habe ich die Dinge angesprochen, die mir weh tun. Es ging meist nicht lange, dann war die alte Situation wieder da. Mein Problem ist, dass ich diese unguten Situationen ungern anspreche, weil ich befürchte, dann noch mehr Gegenwind zu bekommen… Danke für Ihre Sicht :-)“

Liebe Christina, wenn ich ihre Zeilen lese, entsteht in mir das Bild einer Frau, die zwischen den Stühlen sitzt. Ganz wortwörtlich: vom Alter her, mit ihren Arbeitszeiten, mit ihrer Arbeitshaltung, mit ihrer Art des Umgangs mit Kolleginnen. Das ist bestimmt nicht immer einfach. Ich denke, dass Sie das nicht zum ersten Mal erleben: Dieses zwischen den Stühlen sitzen.  (weiter…)

 


#9 – 27. Juli 2018

DieWißbegierige (49):

„Sehr geehrter Herr Berenfänger, Sie haben mir etwas voraus – die persönliche Ausbildung bei Robert B. Dilts & Stephen Gilligan. Was ist das höchste Geschenk, was Sie für sich aus dieser Begegnung mitgenommen haben und inwieweit hat das Ihr Leben bereichert?“

Sehr geehrte Frau DieWißbegierige, ich freue mich, dass Sie mich auf Robert Dilts und Stephen Gilligan ansprechen, denn deren Arbeit schätze ich sehr. Zudem geben Sie mir mit Ihrer Frage die Möglichkeit etwas zu sagen, was ich an dieser Stelle bisher verschwiegen hatte – das mir aber nichtsdestoweniger sehr wichtig ist. Drei Antworten bekommen Sie also von mir.  (weiter…)

 


#8 – 6. Juli 2018

Unternehmerin (40): 

„Ich bin seit 14 Jahren selbständig, leite mein eigenes Planungsbüro und liebe meinen kreativen Beruf. Ich wünsche mir eine stabilere Auftragslage. Vielleicht durch eine freie, feste Mitarbeit. Werde mir nicht klar, wo oder für wen das sein könnte. Letzte Woche lag sie plötzlich vor mir: Freie Mitarbeit auf gut bezahlter Stundenbasis. Null kreativ, aber recht gut bezahlt. Fühlt sich überhaupt nicht gut an. Aber ich frage mich, ob ich diese Arbeit tatsächlich ablehnen darf, bei unsicherer Auftragslage? Ich möchte fühlen und mein Herz entscheiden lassen. Aber der Verstand sagt: ‚Nimm die freie Mitarbeit und du hast endlich mehr finanzielle Sicherheit.’ Die wünsche ich mir auch häufig genug. Aber mein Herz braucht absolut die Kreativität!“

Liebe Unternehmerin, ich habe den Eindruck, dass Sie einen Widerspruch formulieren, der gar keiner ist und sich damit selber ein Bein stellen.  (weiter…)

 


#7 – 30. Juni 2018

Anonym23 (58):

„Ich arbeite mit einem Trainer zusammen in der Personalentwicklung. Unsere Auftragslage ist nicht sehr gut. Ich denke ständig darüber nach und arbeite auch daran, was ich ändern kann, muss, soll, finde aber keine wirkliche Lösung. Ich suche tatsächlich einen Weg, wie sich bei mir der Knoten öffnet und ich unser Geschäft stabilisieren kann.“ 

Liebe oder lieber Anonym23, wenn ich Ihre Sätze lese, entsteht in mir das Bild eines Menschen, der sich alleine fühlt. Eines Menschen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und vielleicht auch dazu neigt, retten zu wollen. (weiter…)

 


#6 – 22. Mai 2018

Jürgen (57):

„Mir sind größere finanzielle Mittel für diverse Investment-Vorhaben angeboten worden. Nun kam es zu einigen zeitlichen Verzögerungen bezüglich Geldtransfer. Ich möchte gerne wissen, wann kommt das Geld zur Auszahlung und wie soll ich das Geld sinnvoll zur Mehrung einsetzen?“

Lieber Jürgen, vielen Dank für Ihr Vertrauen. Zwei Fragen stellen Sie mir: Wie kann man Geld sinnvoll anlegen? Wo bleibt das Ihnen zugesagte Geld? Beide Fragen kann ich Ihnen aus der Ferne nicht beantworten, aber ich möchte Ihnen dennoch gerne zwei Hinweise geben, die Ihnen vielleicht weiterhelfen.  (weiter…)

 


#5 – 9. Mai 2018

Anonym (42):

„Ich schwanke im Moment täglich zwischen verschiedenen beruflichen Entscheidungen bezüglich Weiterbildung, Selbständigkeit oder Angestelltenverhältnis und kann mich nicht festlegen. Es kommt keine Ruhe rein, ich lese oder höre etwas und verwerfe meine Entscheidung und fange wieder an zu grübeln.“

Liebe(r) Anonym, das erste, was mir bei Ihren beiden Sätzen auffiel, war das – was nicht da war: Ich sehe keine Frage, ich weiß nicht, ob Sie Mann oder Frau sind (vielleicht auch nicht ganz so wichtig), und ich erfahre nichts über Ihre konkrete Lebenssituation: Was machen Sie? Haben Sie einen Job? Was haben Sie gelernt? Sind Sie alleine? Arm oder Reich? Unbefristet bis zur Rente oder frisch gekündigt? Alleinerziehend mit 12 Kindern oder frei und unabhängig? Vielleicht zeigt sich hier ja schon ein möglicher Hebel, wie Sie mit Ihrer Situation künftig noch besser umgehen können (insgesamt werde ich Ihnen 10 Hebel skizzieren):  (…weiter)

 


#4 – 11. April 2018

Anonymus25 (49):

„In Kürze werde ich 50 Jahre alt und möchte endlich den Absprung vom Bürojob zu etwas Interessantem hin schaffen, einem Job, bei dem ich was (und mich selbst) bewege und der anderen dient. Aber mir fehlen die Idee und die Traute. Diese doch sehr unpersönliche Online-Bewerberei stößt mich ab. Können Sie mir aus all dem Wirrwarr etwas raten??? Vielen Dank.“ 

Lieber Anonymus25, was Sie in Ihrer Frage andeuten, klingt tatsächlich ganz nach einem Wirrwarr. Und es klingt interessant: Ich bin mir sicher, dass diese Ver-Wirrung ihren Sinn hat. Dass es darin etwas gibt, was (endlich?) gesehen werden möchte. Seien Sie herzlich willkommen damit.  (weiter…)

 


#3 – 10. April 2018

Jana (29):

„Wie erlange ich Entscheidungssicherheit, wenn beide Alternativen ähnlich viele und ähnlich stark gewichtete Pro- und Contra-Argumente vorweisen und auch das Bauchgefühl zwiespältig ist?“

Liebe Jana, das klingt nach einer herausfordernden Situation, in der Sie da stecken. Da ich nicht weiß, wo genau Sie eine Entscheidung treffen wollen – geht es um eine Berufswahl, um eine Liebesbeziehung, um eine neue Wohnung? – werde ich in meiner Antwort allgemeine Prinzipien der Entscheidungsfindung darlegen in der Hoffnung, dass Sie für sich etwas Konkretes daraus machen können.  (weiter…)

 


#2 – 5. April 2018

Gustav (50):

„Was mache ich mit einem Chef, der nur auf der Sachebene und Kontrollebene unterwegs ist und bei Feedback jegliche Mitverantwortung für entstandene Probleme ablehnt?“

Lieber Gustav, danke für diese spannende Frage. Man kann es nichts anders ausdrücken: Führungskräfte, die Verantwortung ablehnen, sind ein Graus. Sie demotivieren Ihre Mitarbeiter, treiben Krankenstand und Fluktuation in die Höhe, mindern Wachstum und Entwicklung.  (weiter…)

 


#1 – 5. April 2018

LeitendeAngestellte (40):

„Wie gehe ich mit allgemein fehlender Wertschätzung im Job um, wenn ich den Job mit großer Freude und vollster Überzeugung ausübe – also nicht wechseln möchte?“

Liebe LeitendeAngestellte, zunächst einmal: Respekt! Sie sind offenbar so wert-voll für Ihr Unternehmen, dass dieses bereit ist, Ihnen jeden Monat Geld, die Hälfte Ihrer Sozialversicherungen und eine Infrastruktur für Ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Man schätzt Ihren Wert ganz messbar und real. Monat für Monat.  (weiter…)