Alle, die Coaching, Seminar, Beratung, Facilitierung oder Therapie buchen, stehen an demselben Punkt: Es ist Zeit, eine Entscheidung zu treffen.
Dieser Punkt kann viele Gesichter haben:
- Wie werde ich als Führungskraft noch besser? Was kann ich dafür tun, was lasse ich besser bleiben?
- Was ist für meine Karriere besser? Kämpfen, kündigen oder schweigend bleiben? Und wenn ja, wie?
- Wie gehe ich entspannter mit Konflikten und Unsicherheiten um? Sind meine bisherigen Muster und Routinen noch zielführend, oder ist es Zeit für neue? Und wenn ja, wie?
- Kann ich mich als Mensch noch weiterentwickeln? Kenne ich den Kern meiner Persönlichkeit? Meine Werte und Verhaltenspräferenzen? Wie greift das alles ineinander? Und wo finde ich (m)einen konkreten Anpack?
- Wie werde ich glücklicher und erfolgreicher? Trotz meines unerbetenen mentalen Rucksacks (Ängste durch Missbrauch, Vernachlässigung, Trauma uam.), der mich ständig ausbremst.
- Welche Kämpfe kämpfe ich? Gegen Erwartungen, gegen stereotype Rollenbilder, gegen Anfeindungen?

Was auch immer bei Dir gerade ansteht: Bei Entscheidungen geht es immer um die gleichen Aspekte:
1) Welcher Preis wird fällig?
Was gewinne ich, wenn ich die Veränderung wage?
Was verliere ich, wenn ich die Veränderung wage?
Was gewinne ich, wenn ich so weitermache?
Was verliere ich, wenn ich so weitermache?
2) Automatismus oder bewusste Aufmerksamkeit?
Unser Gehirn will Energie sparen, weshalb uns alles leicht fällt, was wir in Form alltäglicher Routinen erledigen und durch ständige Wiederholung zur Exzellenz ausbauen. Manchmal aber passen unsere Routinen nicht mehr zu unseren (veränderten) Werten und Zielen. Dann müssen wir langsamer werden, innehalten, Routinen unterbrechen, reflektieren, Hilfe suchen, Neues ausprobieren, scheitern, etwas anderes probieren. Um dann, wenn es passt, daraus möglichst schnell wieder eine neue Routine zu etablieren.
3) Wer verliert?
Jede Ent-Scheidung scheidet etwas oder jemand ab. Es gibt keine Entscheidung, die keine Verlierer produziert. Ob innerpsychsich, in Beziehungen oder bei Change-Prozessen in Unternehmen. Es ist hilfreich, diese Verlierer zu kennen, bevor sie wütend an die Tür klopfen! Bin ich bereit, diese Verlierer zu produzieren? Habe ich den Anstand und den Mut, Ihnen ins Auge zu blicken?
4) Raus aus dem Dilemma!
Oft scheint es nur ein A und ein B zu geben, aber beide für sich wären keine gute Entscheidung. Dann könnte es hilfreich sein, auch ein C (beides zugleich), ein D (weder noch) oder gar ein E (alles zugleich und zugleich nichts von alledem) zu finden.
5) Wo bin ich?
Je heißer eine Auseinandersetzung, desto schwerer ist es zu unterscheiden, worum es eigentlich geht: Um einen Konflikt oder um Polarisierung? Um Argumente oder um Macht? Um Verhalten oder um Identität? Wie erkenne ich das, und welche Entscheidungen muss ich treffen, um in dieser Auseinandersetzung gut zu bestehen?
6) Hilft alles nichts!
Es gibt manchmal keine gute Entscheidung. Sondern nur eine Entscheidung. Wie gehe ich mit dieser ernüchternden Erkenntnis um? Was kann ich da tun?
7) So bin ich halt!
Kennen wir alle: Wenn Stress und Druck regieren, greifen die Reflexe. Bei uns, bei anderen. Oft leider auch destruktive Reflexe, was wir dann abtun als »So ist er halt!« oder »So bin ich eben!«. In solchen Reflexen zeigen sich erlernte Strategien, die wir früher (oft als Kleinkind) mal brauchten, um zu überleben. Reflexe, die einst wichtig waren und heute Stolpersteine auf dem Weg zu Zufriedenheit, Erfolg und guten Beziehungen.
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Ich weiß nicht, womit Du Dich gerade so rumschlägst, aber ich bin bereit, mein Bestes zu geben, Dich dabei zu unterstützen, dass Du Deinen ganz persönlichen besten Hebel für gute Entscheidungen findest.

Bildnachweis:
Hand an Flipchart: Mirene Schmitz, Bonn
Cartoon: AdobeStock_73114365
Stufengrafik: AdobeStock_138991945







